Dresden bekommt viel weniger Asylbewerber als angekündigt

Zurzeit kommen viel weniger Asylbewerber nach Dresden als erwartet.
Zurzeit kommen viel weniger Asylbewerber nach Dresden als erwartet.

Von Dirk Hein

Dresden - Bis Ende Januar rechnet die Stadt - aufgrund offizieller Informationen des Innenministeriums - eigentlich wöchentlich mit im Schnitt 400 neuen Flüchtlingen, die der Stadt zugeteilt werden.

Aktuell ist diese Prognose allerdings nicht eingetroffen.

In der ersten Dezemberwoche kamen „nur“ 137 statt geplanten 245 Flüchtlingen in städtischen Wohnungen unter.

In der zweiten Dezemberwoche kamen 150 statt 392 Asylbewerber, in der Woche von 14. bis zum 20. Dezember musste die Landeshauptstadt statt 294 lediglich 98 Geflüchtete aufnehmen.

Zum Teil liegt das daran, dass Dresden bei den Landesbehörden um eine „Verschnaufpause“ gebeten hat.

Die wurde gewährt, im Gegenzug dazu nimmt die Stadt aber bis Silvester, in einer Zeit in der andere Kommunen „durchatmen“ dürfen, 636 Flüchtlinge auf.

Dennoch liegt Dresden damit (noch) unter der angepeilten Quote von wöchentlich 400 Flüchtlingen. Wann genau die zugeteilt werden ist unklar.

Foto: Uwe Zucchi/dpa


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