Gold & Gemälde: Spektakuläre Fälle von Kunstdiebstahl

Dresden - Nach dem spektakulären Kunstraub in Dresden: Der letzte ähnlich spektakuläre Fall ist noch gar nicht lange her: Im März 2017 raubten Diebe aus dem Berliner Bodemuseum eine riesige Goldmünze (TAG24 berichtete).

Das 100 Kilogramm schwere Stück war eine Spezialanfertigung und Teil einer Sonderschau.

Nur wenige Monate nach dem Raub führen Beamte einen Tatverdächtigen ab.
Nur wenige Monate nach dem Raub führen Beamte einen Tatverdächtigen ab.  © dpa/Marcel Mettelsiefen

Die Diebe kamen über eine erhöhte S-Bahn-Trasse, die an dieser Stelle der Museumsinsel das Haus quert. Geklaut wurde von einem Trio. Der Raub selbst dauerte nur 16 Minuten.

Die drei Männer sollen einem stadtbekannten Clan angehören. Sie kamen, so viel steht fest, zu Fuß vom nächsten S-Bahnhof, dem Haltepunkt Hackescher Markt.

Später stellte sich heraus, dass wohl ein Wachmann des Museums involviert war. Noch gibt es keine Urteile, das Verfahren läuft in Berlin noch

Weitere Fälle:

• Den wohl prominentesten Fang machten Kunstdiebe August 2004 in Oslo. Am helllichten Tag stahlen bewaffnete Räuber zwei Gemälde des Malers Edvard Munch (1863-1944), darunter eine Version vom berühmten "Schrei". Die Räuber wurden gefasst, die Bilder fanden sich auch wieder - aber stark beschädigt. Inzwischen sind sie restauriert.

• Anfang 2019 tauchte in Amsterdam ein Bild auf, das seit 1999 verschwunden war: ein echter Picasso. Diebe hatten das Werk auf der Jacht eines reichen Saudis gestohlen.

• Gleich vier wertvolle Gemälde klauten Diebe 2008 in Zürich. Alle Bilder sind inzwischen wieder da.

Das Berliner Bodemuseum aus dem die riesige Goldmünze verschwand.
Das Berliner Bodemuseum aus dem die riesige Goldmünze verschwand.  © Paul Zinken/dpa

Das Video vom Dresdner Einbruch ins Grüne Gewölbe

Diese Vitrine schlagen die Diebe in Dresden im Video ein. Viele Stück lassen sie aber zurück, denn sie sind mit dem Untergrund vernäht.
Diese Vitrine schlagen die Diebe in Dresden im Video ein. Viele Stück lassen sie aber zurück, denn sie sind mit dem Untergrund vernäht.

Titelfoto: dpa/Paul Zinken, dpa/Marcel Mettelsiefen

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