Von Kaffeebier bis Algenschokolade: Sachsen preisen ihre Spezialitäten auf der Grünen Woche an!

Berlin - Berlin und Dresden trennen gut 200 Kilometer, in der Messe der Hauptstadt kommt aber ordentlich Heimatgefühl auf. Bei der Internationalen Grünen Woche in Berlin sind 33 sächsische Aussteller mit reichlich Köstlichkeiten und Spezialitäten im Gepäck angereist. Die machen direkt Lust auf eine Reise in den Freistaat.

Bei Petra Schürer (56) und Ralf Schaller (51) geht's um die Wurst.
Bei Petra Schürer (56) und Ralf Schaller (51) geht's um die Wurst.  © Norbert Neumann

Und was die Sachsen nicht alles mitgebracht haben! Straußenwurst aus Golzern bei Grimma, bunte Menschel-Limonade aus Hainewalde und Nudeln, die nach Grillparty schmecken. Allerweltsnudeln waren gestern - angesagt sind die Teigwaren von "Pasta Saxonia" aus Freital.

Inhaberin Helga Queck (59) hat die verrücktesten Nudelsorten im Sortiment - diese Saison möchte sie mit BBQ-Pasta punkten. "Perfekt für den Grillabend", findet die Nudel-Chefin.

Am Stand der Wurstfabrik Schaller aus dem Vogtland geht's um die Wurst (im Glas). Die wird bis heute streng nach Oma Hildes Rezept gemacht. Oma Hilde, das war die Großmutter von Firmenchef Ralf Schaller (51): "Der Renner ist bei uns die Hausmacher-Leberwurst."

Unter den sächsischen Anbietern ist auch "Algenheld" dabei - mit einer ganz besonderen Süßigkeit. Am Stand der Leipziger Firma können Besucher nämlich Algenschokolade kosten.

Und die mit Spirulina versetzte Zartbitterschoki hat es in sich. "Die ist nämlich nicht nur vegan, sondern auch ein richtiger Energie-Booster", weiß "Algenheld"-Mitarbeiter Benjamin Bodinus (29).

Michael Friedrich (49) aus Chemnitz hat ein Kafffeebier zusammengebraut.
Michael Friedrich (49) aus Chemnitz hat ein Kafffeebier zusammengebraut.  © Norbert Neumann

Bei Maik Reinhardt (54) aus Burgstädt gibt's neben dem obligatorischen "Scheelchen Heeßen" sogar Naturkosmetik aus frisch gemahlenem Bio-Kaffee.

"Das Peeling besteht aus Kaffeemehl, Mandel- und Kokosöl. Das kann man sogar essen", sagt der Chef der Kaffeerösterei.

Wer den Kaffee lieber in der Kehle als auf der Haut spüren möchte, geht einfach einen Stand weiter. Dort hat Michael Friedrich (49) von "Stonewood" etwas ganz Besonderes zusammengebraut. "Exklusiv auf der Grünen Woche biete ich Kaffeebier an", sagt der Chemnitzer. Den alkoholischen Wachmacher vom Fass gibt es nur, solange der Vorrat reicht.

Die Grüne Woche läuft noch bis 27. Januar in der Berliner Messe. Etwa 400.000 Besucher werden bis dahin erwartet.

www.gruenewoche.de

Wie wär's mit Algenschokolade?
Wie wär's mit Algenschokolade?  © Norbert Neumann
Sächsische Spezialitäten füllen auf der Berliner Messe eine komplette Halle.
Sächsische Spezialitäten füllen auf der Berliner Messe eine komplette Halle.  © Norbert Neumann
Bis kommenden Sonntag darf auf der Grünen Woche in Berlin geschlemmt werden.
Bis kommenden Sonntag darf auf der Grünen Woche in Berlin geschlemmt werden.  © Norbert Neumann

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