Bewaffnet bis an die Zähne: Spezialkräfte im Militärmuseum

Dresden - Vermummt, schwer bewaffnet und aus der Luft kommend sorgten Elitesoldaten am Freitag für erstaunte Blicke am Militärhistorischen Museum Dresden (MHM).

Der Abstieg aus dem Hubschrauber ist für das Kommando Spezialkräfte Routine.
Der Abstieg aus dem Hubschrauber ist für das Kommando Spezialkräfte Routine.  © Ove Landgraf

Doch es war keine Notlage. Das "Kommando Spezialkräfte" (KSK) und andere Spezialeinheiten bereiteten sich auf den "Tag der Bundeswehr" vor.

1100 Soldaten arbeiten aktuell im KSK, der Spezialeinheit der Bundeswehr. Über ihre Einsätze reden dürfen sie nicht. Und wer hinter den Masken steckt, darf auch nicht offenbart werden. Trotzdem geben sie am heutigen Samstag um 12.15 und 15 Uhr in einer Vorführung Einblick in ihre Arbeit.

Doch die Bundeswehr will nicht nur Action und Aufregung zeigen: Ab 16 Uhr diskutiert KSK-Kommandeur Alexander Sollfrank (51) mit Politikern, Psychologen und Historikern auch über kritische Aspekte der Elitetruppe, etwa die Belastung der Soldaten und ihrer Angehörigen sowie die parlamentarische Kontrolle der Geheimeinsätze.

Mehr zum "Tag der Bundeswehr" lest Ihr morgen in der "Morgenpost am Sonntag" und bei TAG24.

Wer hinter den Masken steckt, ist streng geheim.
Wer hinter den Masken steckt, ist streng geheim.  © Ove Landgraf
Mit dem Seil kletterten KSK-Männer gestern die Fassade des Keils hinab.
Mit dem Seil kletterten KSK-Männer gestern die Fassade des Keils hinab.  © Ove Landgraf
Im Militärhistorischen Museum Dresden stellen sich Freitag Deutschlands Elitesoldaten vor.
Im Militärhistorischen Museum Dresden stellen sich Freitag Deutschlands Elitesoldaten vor.  © Ove Landgraf

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