Nach Bombenalarm am Dresdner Hauptbahnhof: Das war in der Gürteltasche

Dresden - Die vor einigen Tagen am Hauptbahnhof Dresden von der Polizei zerstörte Gürteltasche mit verdächtigem Inhalt enthielt keinen Sprengsatz, sondern ein selbstgebautes technisches Gerät.

Einsatzkräfte während des Bombenalarms im Hauptbahnhof in Dresden.
Einsatzkräfte während des Bombenalarms im Hauptbahnhof in Dresden.

Bei dem in der Tasche entdeckten Apparat handelt es sich nicht um eine unkonventionelle Spreng- oder Brandvorrichtung, wie die Polizei am Montag mitteilte.

Die Gürteltasche war am vergangenen Donnerstag in einem Zug liegengelassen und später bei der Deutschen Bahn abgegeben worden.

Die Bundespolizei hatte den Hauptbahnhof nach dem Fund evakuiert, weil unklar war, ob es sich um einen Sprengsatz oder eine Attrappe handelte (TAG24 berichtete).

Experten der Bundespolizei hatten den verdächtigen Apparat mit Hilfe eines Wassergewehrs zerstört. Aufgrund der Sperrung war der komplette Zugverkehr für etwa zweieinhalb Stunden eingestellt worden.

Gegen 9.45 Uhr konnte der Hauptbahnhof wieder freigegeben werden.
Gegen 9.45 Uhr konnte der Hauptbahnhof wieder freigegeben werden.  © Roland Halkasch

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