Breschke & Schuch: Dresdner Theater erfindet sich neu

Dresden - Wenige Tage noch, dann werden Thomas Schuch und Micha Winkler das große Geheimnis lüften, denn das Dresdner Kabarett Breschke & Schuch wird sich einen neuen Namen geben. Doch ändert sich mit dem Namen noch viel mehr, tatsächlich ist es fast ein bisschen so wie ein Neustart.

Das neue Dreamteam am Theater: Thomas Schuch (60,re..) und Micha Winkler (46).
Das neue Dreamteam am Theater: Thomas Schuch (60,re..) und Micha Winkler (46).  © Amac Garbe

Politisches Kabarett soll der Kern des Programms bleiben, sagt Theatermitbegründer Thomas Schuch (60) beschwörend. Doch ist Kabarett allein nicht mehr genug.

Nicht ganz eineinhalb Jahre nachdem Kompagnon Manfred Breschke (66) in den Ruhestand gegangen ist, definiert sich das Theater anders. Als neuer Partner ist der musikalische Tausendsassa Micha Winkler (46) eingestiegen. Das soll künftig Programm sein, das Theater musikalischer werden.

"Micha hat auf eigene Kosten eine neue Tonanlage installiert", sagt Thomas Schuch. Ein musikalischer Partner wird, zum Beispiel, die Dresden Bigband, die schon die Gala zur Namensneubenennung am 8. Februar mitgestalten wird. "Krawumm!", ist deren Motto (nicht der neue Name).

Überhaupt Jazzformate will man etablieren, während des Dixielandfestivals wie außerhalb. Frischen Wind bringen sollen außerdem mehr Gastspiele als bisher und Formate wie eine politische Talkshow, in der das Publikum mitwirken darf. Will man auch den neuen Theaternamen vorab nicht verraten, ist der Untertitel kein Geheimnis. "Kabarett Musik Theater" soll er lauten.

Mit dem neuen Theaterkonzept wollen Schuch und Winkler mehr Publikum und neues Publikum binden. Die Neuorientierung vollziehen sie auch mit Blick auf die kommunale Kulturförderung. 15.000 Euro bekamen Breschke & Schuch zuletzt aus dem Stadtsäckel. "Mit einem breiteren Programm, an dem mehr Künstler als bisher beteiligt sind, hoffen wir auf eine höhere Förderung", so Thomas Schuch.

Die neue Zeit, sie beginnt so richtig mit der Neubenennung am kommenden Freitag. Die Spannung steigt.

Der Schriftzug am Theater wird bald ein anderer sein.
Der Schriftzug am Theater wird bald ein anderer sein.  © Steffen Füssel

Titelfoto: Amac Garbe, Steffen Füssel

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