Auf der Brühlschen Terrasse mussten vier Linden einem Aufzug weichen

Dresden - Vier Linden wurden vergangene Woche auf der Brühlschen Terrasse gefällt. Sie mussten einem Aufzug weichen, der den barrierefreien Zugang zum neuen Festungsmuseum sichert und demnächst eingebaut werden wird.

Nur an den helleren Stellen im Sand ist noch zusehen, dass hier vier Linden gefällt wurden.
Nur an den helleren Stellen im Sand ist noch zusehen, dass hier vier Linden gefällt wurden.  © Ove Landgraf

In aller Frühe verschwanden die drei bis vier Meter hohen Linden, die 1990 gepflanzt worden waren. Ihr ungünstiger Standort auf der Brühlschen Terrasse war nicht der einzige Grund für ihr Todesurteil: Auch ihr "Gesundheitszustand" war nicht intakt.

"Die Bäume weisen abgestorbene Partien auf, die weitere Schädigungen verursachen, wie Schädlings- und Pilzbefall", so Tobias Lorenz, Sprecher des Sächsischen Immobilen- und Baumanagements (SIB).

Als Ersatz sollen in diesem Jahr fünf neue Linden auf der Brühlschen Terrasse gepflanzt werden. Außerdem wird die Bewässerungsanlage für die Bäume ausgebaut werden.

Insgesamt wird der Ausbau des Museums 4,3 Millionen Euro kosten. Eröffnet werden soll es 2019.

Titelfoto: Ove Landgraf


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