Bürgermeister Vorjohann sieht Entspannung bei Kitaplätzen

Dresden - Die Stadt guckt gut 15 Jahre in die Zukunft: "Wir schauen bereits heute auf die Kinderzahlen-Entwicklung bis zum Jahr 2035, um künftig gut aufgestellt zu sein", sagt Bildungsbürgermeister Hartmut Vorjohann (55, CDU).

Bildungsbürgermeister Hartmut Vorjohann (55, CDU) stellte die aktuellen Kita-Zahlen für Dresden vor.
Bildungsbürgermeister Hartmut Vorjohann (55, CDU) stellte die aktuellen Kita-Zahlen für Dresden vor.  © Eric Münch

"2035 erwarten wir annähernd gleiche Kinderzahlen wie heute. Dann sollen nach der aktuellen Prognose 41.035 Kinder zwischen null und unter sieben Jahren in Dresden leben. Das sind gerade einmal zwei Prozent weniger als in diesem Jahr."

In den vergangenen zehn Jahren hat die Stadt 45 Kita-Einrichtungen saniert oder ersetzt. Finanziell wie personell sei das eine Herausforderung.

"Jetzt müssen wir unseren Fokus darauf ausrichten, vor allem die bestehenden Einrichtungen zu erhalten", sagt Vorjohann.

Bis 2021 rechnet man in der Stadtverwaltung nur noch mit einem geringen Anstieg des Platzbedarfs in Dresdner Kitas.

Werden im laufenden Schuljahr 33.680 Kitaplätze gebraucht, so sieht der Kita-Fachplan für das Schuljahr 2019/20 den Bedarf bei 33.709 Plätzen.

Die derzeit schwierige Platzsituation in einigen Stadtbezirken wird sich dann schrittweise entspannen, so die Prognose.

Titelfoto: Eric Münch

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