Bundespolizist wird ins Gesicht geschlagen

In der Kuppelhalle vom Dresdner Hauptbahnhof soll der Marokkaner die Polizistin ins Gesicht geschlagen haben.
In der Kuppelhalle vom Dresdner Hauptbahnhof soll der Marokkaner die Polizistin ins Gesicht geschlagen haben.

Dresden - Am Mittwochmorgen wurde die Bundespolizei im Hauptbahnhof Dresden durch Gewerbetreibende darüber informiert, dass eine männliche Person in der Kuppelhalle Reisende belästigen würde.

Der junge Mann war für die Bundespolizei kein Unbekannter. Es handelte sich um einen 22-Jährigen, der seit dem Vortag immer wieder wegen Verhaltensauffälligkeiten in Erscheinung getreten war.

Der marokkanische Staatsangehörige wurde mit zur Bahnhofswache genommen. Auf dem Weg dahin, schlug er einem Polizisten unvermittelt mit der Faust ins Gesicht und flüchtete.

Er konnte noch im Bahnhof gestellt werden und musste unter Einsatz von einfacher körperlicher Gewalt in die Polizeiwache gebracht werden.

Der junge Mann leistete weiter Widerstand, sein Verhalten war von hoher Aggressivität geprägt, so dass ein Arzt verständigt werden musste.

Dieser veranlasste eine Einweisung in die psychiatrische Klinik, bestand aber auch aufgrund des Verhaltens des Patienten auf eine weitere Begleitung der Bundespolizei, bis zum Fachkrankenhaus.

Der informierte Bereitschaftsstaatsanwalt des Amtsgerichtes Dresden ordnete eine Blutentnahme an, um beweiserhebliche Ursachen für sein Verhalten zu ermitteln.

Gegen den jungen Marokkaner wird nun wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung ermittelt.

Fotos: imago


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