Dresdner ziehen mit Mietautos in die Gläserne Manufaktur

Richard Vetter (29, v.l.n.r. ), Bastian Thiere (31), Gregor Wendt (30) und 
Martin Wesner (30) beziehen ab Mai ein Büro in der Gläsernen VW-Manufaktur.
Richard Vetter (29, v.l.n.r. ), Bastian Thiere (31), Gregor Wendt (30) und Martin Wesner (30) beziehen ab Mai ein Büro in der Gläsernen VW-Manufaktur.  © Norbert Neumann

Dresden - Jung, innovativ, erfolgreich! Mit einer neuen Carsharing-Idee begeisterte das Startup CarlundCarla.deaus der Dresdner Neustadt den Weltkonzern Volkswagen (VW). Folge: Schon in wenigen Wochen beziehen die jungen Unternehmer ein Büro in der Gläsernen Manufaktur.

VW im Wandel: Der Konzern will nicht mehr nur Autos bauen, sondern in Zukunft auch Mobilität verkaufen. Nur an ausreichend guten Ideen fehlt es noch.

Wie kann man Mobilität nicht nur neu denken, sondern auch erfolgreich umsetzen?

Eine richtig gute Idee hatten die vier jungen Dresdner von „CarlundCarla.de“ mit einem Konzept des Corporate Carsharings: „Wir stellen zukünftig unsere Busse anderen Firmen zur Verfügung und vermieten diese dann in den ungenutzten Zeiten weiter“, erklärt Mit-Gründer Gregor Wendt (30).






2013 mit der Vermietung von gebrauchten VW-Bussen in Dresden gestartet, 
gibt`s „CarlundCarla.de“ inzwischen auch in Leipzig, Halle, Chemnitz - und seit 
heute neu in Berlin sowie in Mannheim.
2013 mit der Vermietung von gebrauchten VW-Bussen in Dresden gestartet, gibt`s „CarlundCarla.de“ inzwischen auch in Leipzig, Halle, Chemnitz - und seit heute neu in Berlin sowie in Mannheim.  © Norbert Neumann

Damit ist die Dresdner Busvermietungsfirma ab Mai eine von bis zu zehn internationalen Startups, die in die neu eingerichtete Ideenschmiede der Dresdner Manufaktur einziehen darf!

In einem weltweiten Wettbewerb sucht VW gemeinsam mit der Stadt Dresden noch mehr innovative Ideen. Das Unternehmen lockt mit einer Partnerschaft, Betreuung durch Mentoren und 15.000 Euro Unterstützung.

„CarlundCarla.de“ haben sich bereits gegen Startup-Konkurrenz aus Kanada, Indien und Italien durchgesetzt. „Wir hatten zehn Minuten für unsere Präsentation auf Englisch“, sagt Mit-Gründer Martin Wesner (30).

„Eigentlich hatten wir erst letzte Woche von dem Wettbewerb gehört. Die Idee lag aber schon fast fertig in der Schublade“, freut sich Martin Wesner über den gelungenen Coup. Kompagnon Richard Vetter (29) ergänzt: „Jetzt haben wir die Chance, unsere Idee mit Unterstützung zu testen.“

Auch VW-Sprecher Carsten Krebs (45) ist begeistert: „Wir glauben das die Idee des Corporate Carsharings ein Mega-Trend wird.“


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