Run auf die Listenplätze! Beim CDU-Parteitag gilt's

Dresden - Am Samstag gilt's: Als erste Partei stellt die Sachsen-CDU ihre Landesliste für die Landtagswahl am 1. September auf. Doch weil die Partei mittlerweile um ihre Siege in den Wahlkreisen bangen muss, gewinnt die Liste an Bedeutung. Kampfkandidaturen sind wahrscheinlich.

Plenarsaal des Landtags: Im Herbst werden die Karten bei der Landtagswahl neu gemischt.
Plenarsaal des Landtags: Im Herbst werden die Karten bei der Landtagswahl neu gemischt.  © Steffen Füssel

Bisher hatte die CDU ein Dauerabo auf den Sieg ihrer Direktkandidaten in fast allen Wahlkreisen. Die Liste war höchstens bei Ausscheiden von Abgeordneten für Nachrücker relevant.

Das ist diesmal anders: Es ist durchaus möglich, dass die Liste diesmal sofort zieht.

Doch mit dem Listenvorschlag des Parteivorstands um CDU-Chef Michael Kretschmer (43), über den heute bei einem Parteitag in Dresden abgestimmt wird, sind längst nicht alle glücklich.

Nicht alle altgedienten Parlamentarier finden sich dort auf einem guten Platz. Das liegt auch an der neuen Frauenquote für die ersten 20 Plätze (TAG24 berichtete).

Doch auch Frauen sind unzufrieden, etwa die Leipziger CDU-Abgeordnete Cornelia Blattner (54), die nur auf Platz 18 steht: "Ich schließe eine Kampfkandidatur nicht aus. Aber nur um Platz sechs."

Dort hat der CDU-Vorstand Christiane Schenderlein (37) platziert, die sich als CDU-Direktkandidatin parteiintern in Nordsachsen nicht durchsetzen konnte.

Ebenso wie Blattner in Leipzig, die ohne aussichtsreichen Listenplatz somit keine Chance auf einen erneuten Einzug in den Landtag hat.

Für die Abgeordnete Cornelia Blattner (54, CDU) wird es eng mit dem Wiedereinzug.
Für die Abgeordnete Cornelia Blattner (54, CDU) wird es eng mit dem Wiedereinzug.  © PR / CDU Fraktion

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