Das steckte wirklich hinter der Massenschlägerei an der Centrum Galerie

Auf dem Dippoldiswalder Platz vor der Centrum Galerie ging es am Dienstagabend rund.
Auf dem Dippoldiswalder Platz vor der Centrum Galerie ging es am Dienstagabend rund.  © Steffen Füssel

Dresden - Nach der Massenschlägerei am Dienstagabend vor der Centrum Galerie kommen immer mehr Details ans Licht.

Wie Polizeisprecher Thomas Geithner (43) auf TAG24-Nachfrage erklärte, handelte es sich um ein waschechtes "Beziehungsdrama". "Zwei 15-Jährige haben sich auf dem Platz getroffen. Ein 13-jähriges Mädchen war die Freundin des einen und die Ex-Freundin des anderen", so Geithner.

Zur "Aussprache" der drei Jugendlichen hatten sich zwei Lager gebildet, die sich jeweils Verstärkung in Klassengröße mitbrachten, also jeweils circa 15-20 weitere Jugendliche. Die beiden 15-Jährigen fingen sich schließlich an, wegen des Mädchens zu prügeln, die anderen Jungs klinkten sich mit ein. Alle an der Szenerie beteiligten waren deutsche Staatsbürger.

Als die Polizei am Dippoldiswalder Platz vor der Centrum Galerie eintraf, war ein Großteil der Schläger bereits verschwunden, ein Passant hatte offenbar die Polizei gerufen. Ein Rettungswagen, der zufällig vorbeikam, nahm einen der beiden 15-Jährigen mit.

"Die Auseinandersetzung hatte nichts mit Drogen oder Migration zu tun", machte Geithner noch einmal klar. Die beiden Jugendlichen waren vorher nicht polizeibekannt.

Aufgrund eines 13-jährigen Mädchens gerieten die Gruppen in eine handfeste Schlägerei.
Aufgrund eines 13-jährigen Mädchens gerieten die Gruppen in eine handfeste Schlägerei.  © Steffen Füssel

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