3:0! DSC-Girls jubeln über Heimsieg gegen Venelles

Die Dresdnerinnen Sasa Planinsec, Mareen Apitz und Myrthe Schoot ließen Venelles keine Chance.
Die Dresdnerinnen Sasa Planinsec, Mareen Apitz und Myrthe Schoot ließen Venelles keine Chance.  © Lutz Hentschel

Dresden - Die DSC-Schmetterlinge sind mit einem Heimsieg in den europäischen CEV-Cup gestartet.

Die Mannschaft von Chefcoach Alex Waibl fertigte Pays d‘Aix Venelles VB nicht glanzvoll, aber klar mit 3:0 ab. Ein großer Schritt zum Einzug in die nächste Runde. Die Entscheidung darüber fällt allerdings erst im Rückspiel am 9. Januar in Frankreich.

Das Abtasten der Kontrahenten dauerte nur wenige Ballwechsel und endete mit dem 4:5, dem einzigen Rückstand des DSC im ersten Satz. Jetzt drehten die Gastgeberinnen auf. Mittelblockerin Ivana Mrdak machte drei Angriffspunkte in Folge - 9:5.

Nachdem Katharina Schwabe auf 10:5 erhöht hatte, nahm Gästecoach Felix Andre, zugleich Auswahltrainer Frankreichs, eine Auszeit. Half nix! Die Dresdnerinnen waren vor 2649 Zuschauern klar überlegen. Piia Korhonen versenkte den ersten Satzball zum 25:13.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs machten erst mal die Französinnen um die Ex-DSCerin Lucie Smutna mehr Dampf. Der Bundesliga-Dritte lag zur ersten technischen Auszeit 6:8 hinten, wenig später 9:11. Aber das Waibl-Team ließ sich nicht beirren, drehte mit Katharina Schwabe am Aufschlag den Spieß um.

Libera Myrthe Schoot klatscht nach dem 3:0-Sieg mit den Fans ab.
Libera Myrthe Schoot klatscht nach dem 3:0-Sieg mit den Fans ab.  © Lutz Hentschel

Als Sasa Planinsec zum 13:11 blockte, ballte ihr Trainer begeistert die Fäuste.

Es blieb allerdings spannend - 19:18. Doch als Topscorerin Ivana Mrdak (insgesamt 17 Punkte) anschließend drei Asse in Folge aus dem Ärmel zauberte, führte der DSC 23:18. Und ließ nun nichts mehr zu - 25:18.

Nach der 2:0-Satzführung war im dritten Akt kurz die Konzentration weg - 1:4. Aber die Dresdnerinnen blockten sich zurück ins Spiel - 6:4.

Beim Stand von 12:6 schickte Waibl per Doppelwechsel Madison Bugg und die erst 18-jährige Rica Maase aufs Feld.

Piia Korhonen band mit dem zweiten Matchball zum 25:20 den Sack zu. Nach 74 Minuten war der 3:0-Erfolg perfekt.

„Es war ein klarer Sieg. Man hat allerdings gesehen, dass uns nach dem schweren Spiel gegen Schwerin und dem Trip nach Aachen die Frische fehlt“, sagte Chefcoach Waibl. Libera Myrthe Schoot: „Mit dem Ergebnis können wir zufrieden sein, aber es geht in einigen Elementen besser.“


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