Chef des Vegan-Markts kämpft um seinen Ruf

Andreas Zengler (38), Betreiber des ausgebrannten Vegan-Supermarktes in der Bautzner Straße, wehrt sich gegen üble Gerüchte.
Andreas Zengler (38), Betreiber des ausgebrannten Vegan-Supermarktes in der Bautzner Straße, wehrt sich gegen üble Gerüchte.

Von Andrzej Rydzik

Dresden - Nach dem fiesen Anschlag auf den veganen Supermarkt „We love vegan“ in der Neustadt laufen die Ermittlungen auf Hochtouren.

Offenbar gibt es eine erste heiße Spur zu den Tätern und ihrer Vorgehensweise. Indes räumt Betreiber Andreas Zengler (38) mit den anhaltenden Gerüchten um ihn auf.

Wer wollte den Supermarkt durch eine Reihe von Explosionen und den nachfolgenden Brand plattmachen? Bei der Auswertung der Trümmerteile und Brandspuren im sowie vor dem Markt haben die Ermittler weitere Erkenntnisse gewonnen.

Laut Polizeisprecher Marko Laske (42) wolle man diese aber aus ermittlungstaktischen Gründen nicht öffentlich machen.

Zengler stoßen nun die Gerüchte um seine angeblich rechte Gesinnung böse auf.

Ebenso, dass er für die Brandstiftung in seinem Laden selbst verantwortlich sein soll: „Das ist doch völliger Unsinn. Ich fackele doch nicht meinen Laden, meine Existenz ab. Das macht keinen Sinn. Auch bin oder war ich nie rechts. Diejenigen, die das behaupten, kennen mich überhaupt nicht.“

Das Interesse um den Brandanschlag im veganen Supermarkt ist groß, reißt nicht ab. Provisorisch wurde die gesprengte Schaufensterfront gerichtet.
Das Interesse um den Brandanschlag im veganen Supermarkt ist groß, reißt nicht ab. Provisorisch wurde die gesprengte Schaufensterfront gerichtet.

Fotos: Holm Helis, Norbert Neumann


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