Zu kühl, zu heiß, zu unbeständig: Dieser Sommer wusste nicht, was er will

Der Sommer war zwar sehr 
wechselhaft, aber vor allem im Juni konnten sich Sachsens Bäder über Badenixen 
in Hülle und Fülle freuen.
Der Sommer war zwar sehr wechselhaft, aber vor allem im Juni konnten sich Sachsens Bäder über Badenixen in Hülle und Fülle freuen.  © dpa/Sebastian Kahnert

Dresden/Chemnitz/Leipzig - Der Sommer ist vorbei - Zeit für eine Bilanz. Und die besagt: kühler Mai, heißer Juni, unbeständiger Juli. Vor allem Sachsens Freibädern hat dieses wechselhaftes Wetter die Statistik verhagelt. Ein Ort aber zog sogar mehr Wasserratten an.

Und das ist die Zahl Talsperre Malter im Osterzgebirge. "Wir haben ein gutes Ergebnis", sagt der Geschäftsführer der Weißeritztal-Erlebnis GmbH, Klaus Kaiser. Rund 35.000 Gäste in den drei Bädern seien ein Plus von 3000.

Die anderen aber büßten ein. Das Bautzener Spreebad zum Beispiel hatte 3000 Besucher unter dem Vorjahr - das niedrigste Niveau seit 2012. In die Chemnitzer Bäder kamen gut 4500 Besucher weniger. Obwohl die Saison wegen des guten Wetters im Spätsommer schon bis September verlängert wurde.

Die Leipziger Bäderbilanz liegt über dem Jahresdurchschnitt seit 2007, aber auch unter den Vorjahreswerten. Laut Statistik kamen gut 26.400 Freibadbesucher weniger als 2016. Fast ein Drittel der Wasserratten und Sonnenanbeter kamen übrigens im Juni in die sechs Anlagen. Auch für Dresdner Freibäder war es ein durchschnittliches Jahr.

Wegen des sprunghaften Wetters ohne lange Hitze-Phase lag die Besucherzahl unter denen der beiden Vorjahre (minus 30.000).

Titelfoto: dpa/Sebastian Kahnert


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