Dieser Dresdner kämpft für den Cottaer Spielplatz

Dresden - Eltern und Kinder rund um die Hebbelstraße in Cotta kämpfen um ihren Spielplatz: Der ist laut Grünflächenamt inzwischen zehn Jahre alt. "Und leider für Kleinkinder kaum benutzbar", klagt Anwohner Andreas Engel (39).

Andreas Engel (39) mit seiner Tochter Nele (4). So richtig glücklich mit dem einzigen Spielplatz in der Nähe ihrer Wohnung sind die beiden nicht.
Andreas Engel (39) mit seiner Tochter Nele (4). So richtig glücklich mit dem einzigen Spielplatz in der Nähe ihrer Wohnung sind die beiden nicht.  © Holm Helis

Der Angestellte ist mit seiner Tochter Nele (4) oft auf dem Spielplatz Hebbelstraße. "Es fehlt aber an geeigneten Spielgeräten für die kleineren Kinder", findet er. Einzig der Sandkasten sei für seine Tochter und andere Kinder ihres Alters nutzbar.

Den habe man seitens der Stadt auf dem öffentlichen Spielplatz extra finanziert, da der Anteil der Kleinkinder im Umkreis in den vergangenen Jahren gestiegen ist. Mehr könne man für ihn aber nicht tun, so die Antwort vom Grünflächenamt auf Engels Anfrage.

"Das Angebot ihrer für alle nutzbaren Spielflächen richtet die Stadt Dresden generell an Kinder über sechs Jahren", sagt Engel. "Weil Wohnungseigentümer, die mehr als drei Wohnungen haben, laut sächsischer Bauordnung einen Platz für Kleinkinder selbst schaffen müssen."

Nele und die anderen Kinder würden sich aber zum Beispiel auch über Federwippen freuen, meint Engel. "Eine Umgestaltung des Spielplatzes sei mit den verfügbaren Mitteln aktuell nicht möglich, sagt mir das Amt."

Engel und andere Eltern wollen das so aber nicht hinnehmen, wandten sich an das Bürgerbüro von Kunstministerin Eva-Maria Stange (61, SPD). "Jetzt soll es einen Ortstermin mit einem ihrer Mitarbeiter geben", so Engel.

Titelfoto: Holm Helis


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