Saufen für den guten Zweck: Quartiermeister bittet Euch um Hilfe

Dresden - "Trink auch mal für Andere, du Flasche!": Gewagter Slogan, aber genau damit ist das Sozialunternehmen "Quartiermeister" seit 2014 auch in Dresden erfolgreich.

Lydia Göbel und Christopher Leisinger sind Mitglieder von "Quartiermeister". Sie unterstützten das Projekt.
Lydia Göbel und Christopher Leisinger sind Mitglieder von "Quartiermeister". Sie unterstützten das Projekt.  © Martin Waury/PR

Das Konzept: Regional gebraute Biere in kleinen Märkten vertreiben und mit jeder verkauften Flasche soziale Projekte in der Stadt fördern, in der sie getrunken wurde.

Jetzt brauchen die Macher aber Hilfe: "Wir wollen alkoholfreie und Bio-Sorten auf den Markt bringen", sagt André Weigold (29), der in Dresden für "Quartiermeister" verantwortlich ist.

"Jedes konventionelle Start-Up würde sich jetzt einen Investor suchen", ergänzt Geschäftsführer Peter Eckert (32). "Wir wollen unsere Fangemeinde mobilisieren."

Heißt: 50.000 Euro sollen per Crowdfunding zusammenkommen. Bisher hat das "soziale Bier" bereits einigen Projekten in Dresden geholfen.

So gab's etwa Geld für die Neugestaltung des Scheune-Vorplatzes oder für die Initiative "NEUstattTraum - NeustadtTraum". Infos unter quartiermeister.org

André Weigold (29) beliefert rund 120 Geschäfte und Spätis mit den verschiedenen "Quartiermeister"-Sorten, auch das Café Oha in der Güntzstraße.
André Weigold (29) beliefert rund 120 Geschäfte und Spätis mit den verschiedenen "Quartiermeister"-Sorten, auch das Café Oha in der Güntzstraße.  © Petra Hornig

WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0