Das OB-Jahr fängt ja gut an: Hilbert schon wieder weg

Dresden - Er ist schon wieder unterwegs: OB Dirk Hilbert (48, FDP) ist seit Sonnabend und noch bis Mittwoch auf Dienstreise in China. Die häufige Abwesenheit des Stadtchefs ruft immer wieder Kritiker auf den Plan.

Ein "Party-OB" auf "sogenannter Dienstreise": Dirk Hilberts (48, FDP) Dienstreisen stehen in der Kritik.
Ein "Party-OB" auf "sogenannter Dienstreise": Dirk Hilberts (48, FDP) Dienstreisen stehen in der Kritik.  © Eric Münch

Hilbert war allein im vergangenen Jahr satte 55 Tage in Tschechien, Bulgarien, Belgien, Vietnam, Österreich, Russland und Großbritannien auf Dienstreise.

Die nächsten fünf Reisetage sammelt Hilbert jetzt auf seiner Dienstreise durch China.

Zuerst besuchte der OB samt Delegation die Provinzhauptstadt Harbin und nahm dort am weltbekannten Schnee- und Eisfestival teil.

Mit seiner Reise erwidert er einen chinesischen Dresden-Besuch aus dem Vorjahr. Vor Ort wirbt Hilbert für Dresden und besucht Netzwerkveranstaltungen.

Der zweite Teil der Reise führt nach Shenzhen in den Süden des Landes, eine der am schnellsten wachsenden Städte der Welt.

Auf dem Programm stehen Treffen im deutschen Generalkonsulat sowie Gespräche mit Unternehmen der Telekommunikations- und Elektronikbranche.

Stärkster Kritiker der Hilbert-Reisen ist Linken-Chef André Schollbach (41). Sein Vorwurf: Während Hilbert "sogenannte Dienstreisen durchführt, bleiben in Dresden wesentliche Aufgaben unerledigt".

Aktuell ist der OB in China unterwegs, besucht unter anderem das Schnee- und Eisfestival.
Aktuell ist der OB in China unterwegs, besucht unter anderem das Schnee- und Eisfestival.  © dpa/Wu Hong

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