Neuzugang im Sturm! Dieser Litauer ist jetzt Eislöwe

Coach Franz Steer (r.) muss zugeben, er hat sich eine "Wundertüte" ins Haus geholt.
Coach Franz Steer (r.) muss zugeben, er hat sich eine "Wundertüte" ins Haus geholt.

Dresden - Die Eislöwen-Fans müssen sich auf einen Zungenbrecher bei der Mannschaftsvorstellung einstellen. Dresdens Coach Franz Steer hat sich den Litauer Tadas Kumeliauskas geangelt ...

Am Mittwochabend war der 26-Jährige in Dresden angekommen. Am Donnerstag trainierte er das erste Mal mit.

Aber zugegeben, der baltische Staat ist nicht gerade für seine Eishockey-Spieler bekannt. "Aber wenn einer drei Jahre in der besten finnischen Liga als Ausländer spielt, dann hat der Qualitäten", ist Steer überzeugt.

Gleichzeitig gibt der 59-Jährige zu, dass der Stürmer "eine Wundertüte sei". Viel wisse Steer über den Mittelstürmer nicht, der Coach hatte aber mit dessen Nationaltrainer gesprochen und die erste Einheit in Dresden seien ordentlich gewesen.

"Tadas kann gut mit der Kelle umgehen, hat einen ordentlichen Handgelenksschuss, ist sehr groß und besitzt potenzial", so Steer.

Zwischen 2013 und 2016 kreuzte Kumeliauskas für den finnischen Erstligisten Turku die Kellen. Erzielte dabei in 85 Spielen lediglich 20 Tore sowie 25 Vorlagen.

Zudem fehlt ihm die Spielpraxis, weil er dreimal an der Leiste operiert wurde. Fraglich ist deshalb, wie der Litauer einschlagen wird. Wenn alles klappt, soll er am Freitag in Bad Nauheim sein Debüt feiern. "Ich bin sehr gespannt auf die neue Herausforderung und extrem motiviert", so Kumeliauskas.


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