70 Dynamo-Fans wollen Demonstration am Hauptbahnhof stürmen

Leipzig/Dresden - In Dresden und Leipzig haben am Samstag Hunderte Menschen gegen die Militäroffensive der Türkei in Nordsyrien demonstriert.

70 Fans wollten die Demo stürmen. (Archivbild)
70 Fans wollten die Demo stürmen. (Archivbild)  © Uwe Anspach/dpa

Wie die Polizei mitteilte, beteiligten sich etwa 300 Personen an den Protesten in Dresden. Den Angaben zufolge blieben diese friedlich.

Etwa 70 Fans des Fußball-Zweitligisten Dynamo Dresden hätten jedoch versucht, die Demonstration zu stürmen. Die Einsatzkräfte konnten das nach Angaben eines Polizeisprechers verhindern.

Ein Mann zeigte laut Polizei den Hitlergruß. Im Zuge des Spiels wurden von der Polizei zudem zwei Sachbeschädigungen sowie der Raub eines Fantrikots von Bielefeld registriert.

In Leipzig protestierten laut Polizei etwa 250 Menschen gegen die Türkeipolitik in Nordsyrien.

Im Zusammenhang mit der türkischen Militäroffensive hatten am Freitag Aktivisten für mehrere Stunden ein Parteibüro der CDU in der Chemnitzer Innenstadt besetzt. Nach Angaben der Polizei hatten sich die Deutschen, drei Frauen und zehn Männer, unter einem Vorwand Zutritt zu dem Parteibüro verschafft.

Ihren eigenen Angaben zufolge wollten die Besetzer friedlich gegen die Außenpolitik der Bundesregierung protestieren.

Sie werfen ihr vor, die Militäroffensive der Türkei in Nordsyrien unterstützt zu haben und forderten unter anderem internationale Sanktionen gegen die Türkei sowie eine UN-Resolution gegen das Land wegen des Verstoßes gegen Menschenrechte.

Titelfoto: Uwe Anspach/dpa

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