Weihnachtsmärkte auch nach Heiligabend? Verlängerung soll kommen!

Dresden - Gehen die Dresdner Weihnachtsmärkte doch in die Verlängerung? Bislang war spätestens Heiligabend Schluss. Jetzt will eine Rats-Initiative allen kommunalen Weihnachtsmärkten mit Ausnahme des Striezelmarkts ab diesem Jahr eine Verlängerungsoption anbieten.

Läuft alles nach Plan, könnte der Augustusmarkt schon in dieser Adventszeit länger öffnen.
Läuft alles nach Plan, könnte der Augustusmarkt schon in dieser Adventszeit länger öffnen.  © Thomas Türpe

Hintergrund des Antrags von CDU, FDP und Bürgerfraktion: Dresden vermarktet sich weltweit als "die Weihnachtsstadt" schlechthin.

"Nirgendwo wird Weihnachten so zelebriert wie hier. Aber damit ist zu Weihnachten mit einem Mal Schluss. Wenn die Stadt voller Touristen ist, stehen überall halb abgebaute Märkte", so FDP-Chef Holger Zastrow (50).

Stimmt der Rat dem Antrag zu, müsste OB Dirk Hilbert (47, FDP) mit den Veranstaltern auf Hauptstraße, Neumarkt, Postplatz, Taschenberg und Prager Straße über längere Öffnungszeiten bis maximal Anfang Januar verhandeln.

Die "alte Dame" Striezelmarkt soll bewusst vorerst nicht verändert werden. Zastrow selbst veranstaltet den Markt an der Hauptstraße, sieht sich aber bei der Abstimmung nicht als befangen an, da ein Ergebnis der Verhandlung erneut im Rat bestätigt werden müsste.

Verhaltene Zustimmung kommt aus den Stadtteilen. "Wir sind offen, eine Verlängerung auszuprobieren. Wichtig ist aber, dass die Budenmitarbeiter angemessen bezahlt werden", so Stadtbezirks-Beirat Edwin Seifert (46, SPD).

Der größte und traditionsreichste Weihnachtsmarkt der Stadt soll vorerst nicht angetastet werden.
Der größte und traditionsreichste Weihnachtsmarkt der Stadt soll vorerst nicht angetastet werden.  © Holm Helis

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