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Nach Trennung! Über dieses Comeback freut sich die Club-Szene

Als DJ-Duo Wighnomy Brothers tourten sie 17 Jahre von Ostdeutschland aus durch die Welt. Vor sieben Jahren dann plötzlich die Trennung. Nun, völlig überraschend, wurde das Comeback gefeiert. Kurz bevor sie in Dresden auftreten, sprach TAG24 mit ihnen...

Von Sebastian Günther

Robag Wruhme (42) sprach mit TAG24 über das Comeback der Wighnomy Brothers
Robag Wruhme (42) sprach mit TAG24 über das Comeback der Wighnomy Brothers

Dresden - Als DJ-Duo Wighnomy Brothers tourten sie 17 Jahre von Ostdeutschland aus durch die Welt, sorgten mit ihrem Electro-Sound in Clubs und auf Festivals für ausgelassene Stimmung.

Vor sieben Jahren dann plötzlich die Trennung. Robag Wruhme (42), ein Teil des Duos, ist seitdem als Solo-Act sehr erfolgreich unterwegs. Nun, völlig überraschend, wurde das Comeback der Wighnomy Brothers gefeiert.

Kurz bevor das DJ-Duo beim "Click Clack" in Dresden auftritt, sprach TAG24 mit einem Teil davon. Der Thüringer Robag Wruhme erzählt, wie es zu dem Comeback kam, warum er immer so gern nach Dresden kommt und wie man trotz Flugangst die Welt mehrfach im Jahr umrunden kann.

Robag, Du bist gerade unterwegs. Wohin fährst Du?
Hallo, ich bin gerade auf dem Weg nach Brüssel. Dort spiele ich auf einem Festival. Insgesamt drei Gigs habe ich dieses Wochenende, einen davon auch in Holland.

Zum Dresdner Click Clack Festival versammelt sich jährlich Ostdeutschlands Club-Szene, um national und international bekannte Acts zu erleben.
Zum Dresdner Click Clack Festival versammelt sich jährlich Ostdeutschlands Club-Szene, um national und international bekannte Acts zu erleben.

Gibt es auch Wochenenden, an denen Du nicht unterwegs bist?
Wenige. Zwei bis drei in etwa. Und da stecken dann familiäre Anlässe dahinter, die mir wichtig sind und ich nicht missen will.

Wie verbringst Du die viele Zeit beim Reisen?
Ganz ehrlich? Mit Hass. Ich hasse das Reisen. Liegt daran, dass ich an einer furchtbaren Flugangst leide. Ich lenke mich dann mit ruhiger Musik ab oder lese ein gutes Buch. Trotzdem steckt der Schrecken immer in mir drin. Schon zweimal bin ich nur ganz knapp einem Absturz entkommen.

Einmal befand sich ein kleiner Flieger, in dem ich saß, sogar im freien Fall, fing sich erst kurz vor dem Boden wieder. Höllische Minuten, in denen alle an Bord schrien. Die Angst fliegt seit dem immer mit. Ich versuche daher so viel wie möglich mit dem Auto zu reisen. Auch gefährlich, ich weiß. Aber Fliegen ist einfach furchtbar für mich. Chronisch.

Die Wighnomy Brothers beim Click Clack im Jahr 2009, kurz vor der Trennung.
Die Wighnomy Brothers beim Click Clack im Jahr 2009, kurz vor der Trennung.

Leute wie Du haben Jena den Stempel für innovative, coole Clubmusik aufgesetzt. Was magst Du so an Deiner Heimat?
Aufgewachsen bin ich in Apolda. Weil Jena aber schon damals als die coolere Stadt galt, zog ich später dahin. Jena hat eine gute Energie, eine aktive Musikszene aber inzwischen einfach keinen Wohnraum mehr. Daher sagt man zu Jena auch schon "München des Ostens". Als ich Vater wurde und für meine kleine Familie mehr Platz suchte, bin ich in Weimar fündig geworden. Jetzt genieße ich die Ruhe da, die ich damals noch nicht so zu schätzen wusste. Oder die damals nicht ganz zu meinem Leben passte.

Deswegen auch nie nach Berlin gezogen?
Weißt Du, wenn Du alles hast, was Dich glücklich macht, ziehst du nicht nach Berlin. Thüringen hat einfach alles, auch für uns Musiker. Berlin ist mir ohnehin etwas zu voll.

Dieses Jahr steigt das Click Clack zum 10. Mal.
Dieses Jahr steigt das Click Clack zum 10. Mal.

Letzten Dezember gab es das Comeback der Wighnomy Brothers. Warum?
Das war echt Zufall. Ich traf Sören wieder und fragte nur beiläufig, ob er nicht mit mir in der Distillery Leipzig auflegen will. Klar sagte er. Als die Veranstalter das hörten, waren sie aus dem Häuschen, veröffentlichten das und es gab ein Mega Feedback. Das hat uns völlig überrannt. Aber auch glücklich gemacht.

Wie viele Gigs plant Ihr nun zusammen?
Nicht viele. Vielleicht fünf oder sechs in diesem Jahr. Es sind nur Locations und Clubs vorgesehen, mit denen wir in unseren gemeinsamen 17 Jahren irgendwelche Verbindungen hatten. Wie zum Beispiel das Click Clack-Festival nächsten Sonntag in Dresden.

Du scheust Dich auch in musikalischen Darbietungen nicht, politische Statements unterzubringen. Wie sind darauf die Reaktionen?

Das hab ich tatsächlich mal gemacht. Weil da einfach zu viel zusammen kam und ich das Bedürfnis verspürte, zu mehr Gelassenheit und Liebe unter den Leuten aufzurufen. Künftig will ich auf sowas aber verzichten. Die Musik ist die bessere Botschaft. Sie verbindet Leute und macht glücklich. Ganz ohne Worte. Musik schafft damit viel mehr, als Politik mit Worten es vermag.

Gäbe es irgendeinen anderen Job, den Du gern gemacht hättest?
Nein. Überhaupt nicht. Aber um ehrlich zu sein: Kurz bevor wieder eine größere Reise bevorsteht, beneide ich die Leute um mich herum, die nicht Tausende Kilometer unterwegs sein müssen, um dort ihren Job zu machen. Sobald ich dann aber in dem Club bin, merke ich, es ist das alles wert. Kein anderer Job würde mich glücklicher machen. Ein schönes Gefühl, für das ich sehr dankbar bin.

Und was wärest Du heute, wenn Du kein DJ geworden wärest?
Nunja, ich wollte Kunst und Musik studieren. Das war der Plan. Dann fiel die Mauer, als ich gerade in der 9. Klasse war. Meine Eltern wollten, dass ich nun doch lieber einen richtigen Job erlernen sollte und ich wurde tatsächlich Steuerfachangestellter. Aber beruflich gemacht hätte ich das nie. Das entspricht überhaupt nicht meinem Naturell. Ich liebe die Freiheit der Kunst und nicht die Unbeweglichkeit von rationalen Zahlen.

Deine DJ-Sets sind sehr abwechslungsreich. Wie bereitest Du Dich vor?
Ich plane tatsächlich nur das Intro. Das produziere ich sogar extra für jede Party. Das Set selbst besteht natürlich aus Tracks, die ich gern spielen will. Eine Reihenfolge oder gar ein genauer Ablauf ist aber nicht geplant. Ich lass das entstehen. Je nach Abend und Publikum.

Dresden steht immer wieder auf Deinem Tourplan. Warum?
Der DJ Gunjah ist inzwischen ein guter Freund geworden. Wir mögen uns. Und seine Click-Clack-Veranstaltung ist immer ein schönes Ereignis. In den zehn Jahren, seit er das macht, war ich schon oft da. Jetzt freue ich mich wirklich sehr darauf, auch wieder im Duo als Wighnomy Brothers dort zu spielen. Dresden ist toll. Die Menschen sind da immer sehr herzlich. Ich komme gern dahin. Das geht vor allem auch ohne Flugzeug.

Das Gespräch führte Sebastian Günther für TAG24.

Das Click Clack steigt am 2.7.2017. Tickets für das Sonntags-Festival am Dresdner City Beach gibt es im Vorverkauf. Neben Wighnomy Brothers legen Künstler wie Dixon, Bebetta oder Henrik Schwarz auf.

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