Dresdens Kult-Videothek "Phase IV" vorerst gerettet

Kann vorerst aufatmen: Phase IV-Chef Sven Voigt (43) hat aus seiner Videothek einen Verein gemacht.
Kann vorerst aufatmen: Phase IV-Chef Sven Voigt (43) hat aus seiner Videothek einen Verein gemacht.  © Steffen Füssel

Dresden - Sinkende Ausleihzahen und Geldsorgen: Nachdem die Videothek Phase IV (Königsbrücker Straße) kurz vor dem Aus stand (TAG24 berichtete), gibt's jetzt frohe Kunde aus dem Kiez.

"Der zwölfte Geburtstag am vergangenen Wochenende war zugleich Geburtsstunde des Phase IV e.V.", sagt Videotheks-Chef Sven Voigt (43). Schon 85 aktive Mitglieder zählt der noch junge Verein - inklusive fünfköpfigem Vorstand. Zehn Euro zahlt ein aktives Mitglied pro Monat.

Die Vereinsstruktur soll Vorteile mit sich bringen: "Wir hoffen natürlich auf institutionelle Förderung", sagt Voigt. "Am wichtigsten ist mir aber, dass das umfangreiche Filmarchiv weiterhin zugänglich bleibt."

Die Phase IV beherbergt insgesamt 13.000 Schätze aus hundert Jahren Filmgeschichte.

Titelfoto: Steffen Füssel


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