Eislöwen-Star Hanusch ärgert sich über dumme Strafen

Dresden - Die Derbypleite der Dresdner Eislöwen gegen die Lausitzer Füchse tat Coach Bradley Gratton und Verteidiger Steve Hanusch weh.

Eislöwen-Coach Bradley Gratton (l.) war nach den vielen Strafen ganz schön bedient.
Eislöwen-Coach Bradley Gratton (l.) war nach den vielen Strafen ganz schön bedient.  © Eric Münch

Da halfen selbst die lobenden Worte von Weißwassers Trainer Corey Neilson nicht.

1:0 hatten die Hausherren im mit 4412 Zuschauern ausverkauften Löwenkäfig geführt.

Trotzdem kassierten sie Ausgleich und in der Verlängerung den Sieg-Treffer der Füchse.

"Wir haben nach der Führung einfach zu dumm das Spiel aus der Hand gegeben", haderte Hanusch.

"Wir haben zu viele Strafen bekommen." Das monierte auch der Eislöwen-Coach.

"Da hilft dann selbst das beste Penalty-Killing nichts. Ich bin enttäuscht, das war nicht das Team der Wochen zuvor - gerade aus dem Spiel von Frankfurt", so Gratton.

Das sah Füchse-Kollege Neilson anders: "Die Eislöwen sind viel, viel besser geworden." Er war zudem beeindruckt von der Atmosphäre im Löwenkäfig.

Eislöwen-Verteidiger Steve Hanusch (l.) hatte vier Riesenchancen, scheiterte aber viermal an Füchse-Keeper Max Franzreb.
Eislöwen-Verteidiger Steve Hanusch (l.) hatte vier Riesenchancen, scheiterte aber viermal an Füchse-Keeper Max Franzreb.  © Eric Münch

"Für uns waren es zwei Big Points. Die Spezialteams haben den Unterschied gemacht", so der 42-Jährige. Sein Stürmer Feodor Boiarchinov meinte: "Im zweiten Drittel sind wir ein bisschen geschwommen. Dass wir 0:1 hinten lagen, hat uns aber wachgerüttelt."

Das Entscheidende war aber wohl, dass die Weißwasseraner mit Max Franzreb einen überragenden Keeper zwischen den Pfosten hatten.

Allein vier Riesenchancen von Hanusch machte er zunichte. "Ärgerlich, dass ich nicht getroffen habe. Ich bin selber ein bisschen sprachlos", so der Eislöwen-Verteidiger.

"Ich muss dem Torwart ein Lob aussprechen. Er hat die Dinger super gehalten."

Auf die Eislöwen wartet am Sonntag in Bietigheim die nächste schwere Aufgabe. Dass sie die Steelers schlagen können, haben sie bereits gezeigt.

Da sie aus dem Tabellenkeller raus wollen, muss ein Sieg her. Weißwasser empfängt heute den vermeintlich leichteren Gegner - Bad Nauheim kommt in den Fuchsbau.

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