Nach Verlängerung: Nur Trostpunkt für die Löwen

Thomas Pielmeier brachte mit seinem Treffer die Eislöwen in Front, aber am Ende konnte sie nur einen Punkt aus Frankfurt mitnehmen.
Thomas Pielmeier brachte mit seinem Treffer die Eislöwen in Front, aber am Ende konnte sie nur einen Punkt aus Frankfurt mitnehmen.  © Lutz Hentschel

Frankfurt - Wenn kleinste Fehler über Sieg oder Niederlage entscheiden, war's ein klasse Spiel. So geschehen Freitag in Frankfurt beim Löwen-Duell. Am Ende gab's für die Dresdner bei der 1:2-Pleite (1:0, 0:1, 0:0) nach Verlängerung nur einen bitteren Trostpunkt!

Während sich gegen 21.50 Uhr der Ex-Eislöwen-Keeper Hannibal Weizmann nach der Partie auf dem Eis selbst feierte, saßen die Dresdner bedient in der Kabine. Sie hatten in dem hochklassigen und schnellen Spiel, zwei Punkte liegen gelassen. Denn sie begannen stark. Gleich nach zwei Minuten gab's für Tadas Kumeliauskas und Martin Davidek die Chancen, Dresden in Front zu bringen. Stattdessen folgte eine 3:5-Unterzahlsituation, welche die Dresdner bravourös überstanden. Und die erste Überzahl nutzten sie zum 1:0. Thomas Pielmeier (16.) fälschte den Schuss von Matt Siddal ab.

"Da hätten wir nachlegen müssen", so Coach Franz Steer im Nachgang. Sein Team war tonangebend. Sichere Defensive, gepaart mit gutem Forechecking und mutigen Offensiv-Aktionen. Nicht nur Nick Huard (27.) hatte die Chance, die Führung auszubauen. Aber beide Keeper hielten saustark. Als Eislöwen-Schlussmann Marco Eisenhut (31.) beim Schuss von Matthew Pistilli rauskam und Brett Breitkreuz die Kelle noch dran hielt, rutschte dem Keeper der Puck aus der Fanghand ins Tor - 1:1.

Die Hausherren hatte das Momentum anschließend auf ihrer Seite. Aber die Eislöwen bleiben cool und waren gefährlich. In der Verlängerung traf Marius Garten leider nur den Pfosten. Als noch 1:44 Minuten auf der Uhr waren, rutschte Huard im eigenen Drittel weg, Frankfurts Kapitän Patrick Jarrett hatte Platz und war mit dem Bauerntrick erfolgreich - 1:2. "Schade. Ich denke, da war mehr drin", so Steer.

Die Lausitzer Füchse verspielten in Kassel eine 2:0-Führung und verloren nach Verlängerung 3:4. Die Tore der Weißwasseraner erzielten Philipp Kuschel (3.), Roope Ranta (7.) und Roberto Geiseler (50.).


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