"Schön, wenn sie reingehen!": Rupprich wird zum Eislöwen-Knipser

Ungewohnt, aber stark! Steven Rupprich (r.) hat sich in den vergangenen Spielen zum Knipser und Vorlagengeber entwickelt.
Ungewohnt, aber stark! Steven Rupprich (r.) hat sich in den vergangenen Spielen zum Knipser und Vorlagengeber entwickelt.  © Lutz Hentschel

Dresden - Von Tadas Kumeliauskas und Alexander Höller erwarten die Fans und der Coach Franz Steer viele Tore. Aber seitdem Steven Rupprich mit ihnen in einer Sturmreihe spielt, läuft's auch bei dem 28-Jährigen.

In der vergangenen Jahren stand der Berliner immer für einen Spieler, der in erster Linie defensiv Akzente setzte. Ein Treffer mehr und Steven hat bereits seine Hauptrunden-Ausbeute aus der Vorsaison mit sechs Toren erreicht. "Ich fühle mich gut. Es macht Spaß mit der Mannschaft. Da kann ich auch mal gut spielen", flachst der gebürtige Berliner. "Es ist doch schön, wenn sie vorne mal reingehen. Aber ich definiere mich nicht über die Tore."

Der Schlüssel zum Erfolg scheint die neue Sturmreihe zu sein. "Wir sind drei Jungs, die die gleiche Idee vom Hockey haben. Wir gehen alle vorn, aber auch hinten rein und machen die Drecksarbeit", so Rupprich. "Deshalb kommen wir immer zusammen mit Speed nach vorn." Das macht es dem Gegner schwer, die drei zu stoppen, gleichzeitig schafft es Räume vorm Kasten.

So soll's auch am Freitag beim Derby im heimischen Löwenkäfig gegen die Lausitzer Füchse laufen. "Wir hoffen, dass uns die Fans ziehen und wir wollen zeigen, dass wir die Besten in Sachsen sind", gibt der Stürmer als ehrgeiziges Ziel aus.


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