12 Siege in Serie für den Dresdner SC: Dieses Team ist einfach der Hammer

Wieder schlägt Barbara Wezorke für den DSC zu und knallt den Ball durch die Arme von Schwerins Marie Schölzel.
Wieder schlägt Barbara Wezorke für den DSC zu und knallt den Ball durch die Arme von Schwerins Marie Schölzel.  © Lutz Hentschel

Dresden - Es ist ein erfolgreicher und vielversprechender Herbst für den DSC. Nach dem 2:3 zum Bundesliga-Auftakt in Potsdam legten Mareen Apitz & Co. mit zwölf Siegen in Folge eine grandiose Serie hin.

Mit dem hart erkämpften 3:2 am Mittwochabend gegen den Erzrivalen Schweriner SC zogen die Dresdner Schmetterlinge ins DVV-Pokalfinale am 4. März 2018 in Mannheim ein. Da werden sofort Erinnerungen wach. 2016, bei der Final-Premiere in der SAP Arena, holte sich die Mannschaft von Chefcoach Alex Waibl den Pott.

Neun Wochen später machte der DSC mit der Meisterschaft dann sogar das Double perfekt. An mögliche Parallelen im Frühjahr 2018 denkt Waibl nicht, "das ist noch sehr weit weg und vieles möglich".

Auf die Frage, warum die Dresdnerinnen in diesem Herbst so erfolgreich sind, fällt immer wieder das Wort Teamgeist.

Der Dresdner Jubel nach dem 3:2-Krimi im Pokal-Halbfinale gegen Meister Schweriner SC. Die Anspannung weicht, bei Myrthe Schoot rollen Tränen der Freude und Erleichterung.
Der Dresdner Jubel nach dem 3:2-Krimi im Pokal-Halbfinale gegen Meister Schweriner SC. Die Anspannung weicht, bei Myrthe Schoot rollen Tränen der Freude und Erleichterung.  © Lutz Hentschel

"Ich bin wahnsinnig stolz auf die Mannschaft. Jede, die aufs Feld gekommen ist, hat super gekämpft. Alle haben Anteil an diesem Erfolg", sagte Kapitän Katharina Schwabe nach dem Pokal-Krimi gegen Schwerin.

Mittelblockerin Barbara Wezorke war als wertvollste Spielerin ausgezeichnet worden. Ihr erster Kommentar lautete: "Ich freue mich, dass ich der Mannschaft helfen konnte. Im Angriff lief es für mich so gut, weil Mareen Apitz so super zuspielt. Das Wichtigste ist der Erfolg des Teams."

Chefcoach Waibl lobt seine Schützlinge: "Wir haben verschiedene Typen, die auch konträr sind, aber es sind nur gute Charaktere. Das ist eine super Truppe. Unsere Wettkampfhärte in engen Situationen ist außergewöhnlich."

Jetzt können die Volleyballerinnen erst einmal ausspannen. Sie haben vier Tage frei. Am ersten Weihnachtsfeiertag beginnt aber schon wieder das Training, denn am 28. Dezember steht in Erfurt das nächste Bundesliga-Spiel an. Derzeit rangiert der DSC auf Platz zwei.

Abhängig vom Ergebnis der Partie Schwerin gegen Stuttgart könnte er sogar an der Tabellenspitze ins neue Jahr gehen...

Bei der kleinen Weihnachtsfeier im VIP-Raum verteilten Mareen Apitz (r.) und ihre Teamkolleginnen Süßigkeiten an Freunde und Sponsoren.
Bei der kleinen Weihnachtsfeier im VIP-Raum verteilten Mareen Apitz (r.) und ihre Teamkolleginnen Süßigkeiten an Freunde und Sponsoren.  © Lutz Hentschel

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