DREWAG drehte knapp 2000 Kunden den "Saft" ab

Dresden - Wer seine Stromrechnung nicht bezahlt, bei dem gehen irgendwann die Lichter aus. Während bundesweit bei immer mehr Verbrauchern der Fall ist, gehen in Dresden die Zahlen zurück.

Wenn kein Licht mehr in der Wohnung brennt, helfen meist nur noch Kerzen.
Wenn kein Licht mehr in der Wohnung brennt, helfen meist nur noch Kerzen.  © DPA

Bei mindestens 100 Euro Schulden und nach mehrere Ankündigungen wird der Anschluss drei Tage nach der letzten Zahlungserinnerung dann abgeklemmt. Bis zum September 2018 kam das in Dresden bei 1 834 Haushalten vor.

Im gesamten Jahr 2017 waren es noch 2 027 Sperrungen. Kein Vergleich zum Jahr 2011: Da klemmte die DREWAG 3 148 Kunden den Strom ab. Mit dem Rückgang stellt sich Dresden gegen den Bundestrend, denn dort steigt die Zahl der Sperren Jahr für Jahr.

"Die Schuldner wissen mittlerweile, was zu tun ist", sagt DREWAG-Sprecherin Gerlind Ostmann (53). "Aber Stromsperren werden auch durch die Zahlungsübernahme durch das Amt abgewendet.

Außerdem kann man sich bei Zahlungsproblemen bei uns melden. Wir melden uns auch so früh wie möglich. So lässt sich im Vorfeld eine Lösung finden. Wir bieten beispielsweise auch Ratenzahlung an." Die DREWAG versorgt in Dresden 300. 000 Haushalte mit Strom.

Wer den Strom nicht bezahlt, dem wird die Uhr abgedreht. In Dresden traf es 1 834 Haushalte.
Wer den Strom nicht bezahlt, dem wird die Uhr abgedreht. In Dresden traf es 1 834 Haushalte.  © Imago

Titelfoto: Imago


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