DSC-Neuzugang Lena will in Dresden wieder Spaß am Volleyball haben

Dresden - Selbst ist die Frau! Die neue DSC-Zuspielerin Lena Möllers durfte sich Dienstag bei TeamBro in der BallsportARENA eigenhändig ihr neues Trikot bedrucken - mit ihrem Namen und der Nummer 9. Die 28-Jährige ist für drei Tage in Dresden, hat beim Pokalsieger einen Ein-Jahres-Vertrag unterschrieben.

Sie freut sich auf die kommende Saison beim DSC: Lena Möllers an der BallsportARENA.
Sie freut sich auf die kommende Saison beim DSC: Lena Möllers an der BallsportARENA.  © Lutz Hentschel

Von 2009 bis 2013 verteilte Lena bei den Roten Raben Vilsbiburg die Bälle, wurde mit den Bayern 2010 Deutscher Meister. Danach folgten vier Auslandsstationen: Igor Gorgonzola Novara, Neruda Volley Bolzano (beide Italien), Beziers Volley (Frankreich) und zuletzt CS Volei Alba-Blaj.

Mit dem rumänischen Top-Verein stand sie im Mai im Final Four der Champions League und gewann Silber - "das ist schon was Besonderes"!

Warum kehrt Lena jetzt in die Bundesliga zurück?

Die Antwort fällt deutlich aus: "Mir hat gerade auf der letzten Station die Menschlichkeit gefehlt. Es zählte nur die Leistung, notfalls wirst du als Spieler ausgetauscht. Wir hatten nicht mal einen Physiotherapeuten. Wenn du einen gebraucht hast, musstest du dich selbst drum kümmern. Als Ausländerin gab es für mich keinen Kontakt zu den Fans. Und mit dem serbischen Trainer kam ich auch nicht gut klar.

Zuspielerin Lena bedruckte eigenhändig ihr neues DSC-Trikot.
Zuspielerin Lena bedruckte eigenhändig ihr neues DSC-Trikot.  © Lutz Hentschel

Volleyball hat mir keinen Spaß mehr gemacht, ich habe sogar ans Aufhören gedacht." Doch dann kam das "tolle Angebot" des DSC und beide Seiten wurden sich ganz schnell einig.

Die 1,88 m große Möllers drehte am Montagabend in Dresden mit Mareen Apitz eine Runde durch die Altstadt, lernte schon etwas das Umfeld kennen und freute sich "über den warmen Empfang, die Herzlichkeit". Ihr sportliches Ziel: "Ich hoffe, dass ich mich beim DSC weiter verbessern kann und dann auch Spielanteile bekommen werde."

Chefcoach Alex Waibl ist sich jetzt schon "sicher, dass die Zuspiel-Paarung mit Mareen und Lena hervorragend funktionieren wird".


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