Wegen Heidenau-Randale: Razzia gegen "Freie Kameradschaft Dresden"

Dresden - Wegen des Verdachts der Mitgliedschaft in der kriminellen Vereinigung "Freie Kameradschaft Dresden" hat die Polizei am Dienstagmorgen die Wohnungen von neun Beschuldigten in Dresden durchsucht.

Mehrere Dresdner Wohnungen wurden von der Polizei durchsucht.
Mehrere Dresdner Wohnungen wurden von der Polizei durchsucht.  © DPA /Symbolbild)

Wie die Generalstaatsanwaltschaft mitteilte, wird den Beschuldigten die Mitgliedschaft bei politischen Aktionen gegen Polizisten, Flüchtlinge und Andersdenkende vorgeworfen.

Dazu gehören die fremdenfeindlichen Ausschreitungen in Heidenau am 22. August 2015 sowie Attacken auf das alternative Wohnprojekt Mangelwirtschaft in der Overbeckstraße am 18. Oktober 2015 in Dresden.

Ziel der Durchschungsmaßnahmen ist es, Beweismittel für die Mitgliedschaft der Beschuldigten in einer kriminellen Vereinigung und deren Beteiligung an den Straftaten zu gewinnen.

Dabei werden die Ermittlungen vom Polizeilichen Terrorismus- und Extremismus-Abwehrzentrum des LKA Sachsens geleitet.

Vor einer Notunterkunft für Flüchtlinge in Heidenau kam es im August 2015 zu Ausschreitungen.
Vor einer Notunterkunft für Flüchtlinge in Heidenau kam es im August 2015 zu Ausschreitungen.  © DPA

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