Verkehrschaos in Dresden wegen Demo: Straßen dicht, Zahlreiche DVB-Linien mit Problemen

Dresden - Für eine bessere Klimapolitik: In Dresden legen Demonstranten seit Montagnachmittag die Carolabrücke lahm. Viele Autofahrer und Pendler sind betroffen.

Protest auf der Carolabrücke.
Protest auf der Carolabrücke.  © xcitepress/lk

Die Dresdner Verkehrsbetriebe twittern fleißig, da mehrere ihrer Linien entweder ganz ausfallen oder umgeleitet werden müssen.

Demonstranten auf der Carolabrücke legen Teile Dresdens quasi lahm und fordern:

  • mehr autofreie Zonen
  • keine privaten Autos im städtischen Raum
  • Null Treibhausgasemissionen aus dem Verkehrssektor bis 2025
  • gut ausgebaute und außerdem kostenlose Beförderung per Bus und Bahn
  • Das Netz für Fahrradfahrer soll ausgebaut werden

Eine Aktivistin sagte laut "ClimateActionDresden": "Umweltschutz und globale Gerechtigkeit sind untrennbar miteinander verflochten – unsere Forderung deshalb: Klimagerechtigkeit!"

Die Protestler wollen sich mit anderen Klimabewegungen solidarisieren, so die Aktivistin: "Wir solidarisieren uns mit den globalen Bewegungen 'Extinction Rebellion', 'Ende Gelände', 'Fridays for Future' und mit lokalen Bewegungen wie 'Verkehrswende Dresden' und den Aktivist*innen des Hambacher Forsts."

Die Demonstranten kämpfen für weniger Autos auf Dresdens Straßen.
Die Demonstranten kämpfen für weniger Autos auf Dresdens Straßen.  © xcitepress/lk

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