Gegen Radel-Unfälle: Politiker fordert den Holländer-Griff

Dresden - Immer mehr Radler verletzen sich bei Unfällen (TAG24 berichtete).

SPD-Politiker Edwin Seifert (46) demonstriert den "Holländer-Griff".
SPD-Politiker Edwin Seifert (46) demonstriert den "Holländer-Griff".  © Ronald Bonss

Ein Grund dafür ist die Unachtsamkeit von Autofahrern, etwa der vergessene Schulterblick beim Aussteigen. Dabei gibt es einen einfach Trick dagegen! Den soll die Stadt jetzt mit öffentlich verbreiten, fordert SPD-Politiker Edwin Seifert (46).

So simpel wie effizient: Der Fahrer braucht die Tür nur mit der rechten Hand zu öffnen! Dadurch muss man sich nämlich automatisch nach links drehen, kann nahende Radler dadurch kaum mehr übersehen. Der sogenannte "Holländer-Griff" ist in den Niederlanden schon etabliert.

"Daran sollten wir uns ein Beispiel nehmen. Ich fordere die Stadt dringend dazu auf, eine Kampagne mittels Plakaten oder auch Aufklebern an Parkautomaten für den Holländischen Griff zu starten", so der Stadtbezirksbeirat (Johannstadt) und Stadtratskandidat Seifert.

"Schließlich können wir nicht immer sofort Parkstreifen streichen. Und bauliche Veränderungen dauern. Der 'Holländer-Griff' dagegen rettet Leben schon jetzt."

Der "Holländer-Griff" "zwingt" Autofahrer zum Schulterblick, erhöht so die Sicherheit für Radler.
Der "Holländer-Griff" "zwingt" Autofahrer zum Schulterblick, erhöht so die Sicherheit für Radler.  © Ronald Bonss

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