Nach der Nachtwache kam der Einbrecher ins Gartenlokal

Mit einem Küchenmesser zerschnitt der Einbrecher das Stromkabel der Kasse von Wirtin Christina Cichuttek (49).
Mit einem Küchenmesser zerschnitt der Einbrecher das Stromkabel der Kasse von Wirtin Christina Cichuttek (49).

Von Eric Hofmann

Dresden - Die ganze Nacht Wache zu schieben, reicht manchmal doch nicht: Im Gartenlokal „Mariengärten“ (Trachenberge) wurde der Schlüssel geklaut. Offenbar warteten die Diebe solange, bis die Inhaber ihre Nachtwache am Morgen aufgaben.

„Wir hatten volle Bude“, sagt Pächterin Christina Cichuttek (49). „Um halb eins wollten wir gehen, mein Mann wollte die Hintertür von innen abschließen.“ Doch kurz vorm Schlüsselumdrehen ging er noch mal in den Gastraum - und schon war der Schlüssel aus der Tür gezogen. „Das waren keine drei Minuten“, so die Pächterin.

Sich der Gefahr bewusst, schob das Ehepaar also Nachtwache, wartete im Dunkeln auf den Schlüsseldieb. „Als es dann so 5 Uhr rum war, sind wir nach Hause gegangen. Der Dieb hatte ja auch unseren Wohnungsschlüssel - nicht, dass er dort zuschlägt.“

Nur drei Stunden waren sie in den Betten. Doch als sie wieder in die „Mariengärten“ kamen, hatte der Täter in der Kneipe schon zugeschlagen: „Die leere Kasse, ein billiges Tablet und eine Kassette mit unseren Gesundheitspässen hat er mitgenommen“, so die Wirtin. Schaden: 800 Euro.

Mittlerweile sind alle Schlösser ausgetauscht, eine Alarmanlage wird eingebaut.

In der idyllischen Kleingartenanlage "Mariengärten" stören Einbrecher öfter den Frieden.
In der idyllischen Kleingartenanlage "Mariengärten" stören Einbrecher öfter den Frieden.

Foto: Holm Helis


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