Torfestival! Eislöwen mit acht Treffern gegen Kassel

Auch im Dezember 2016 jubelten die Dresdner gegen Kassel. (Archivbild).
Auch im Dezember 2016 jubelten die Dresdner gegen Kassel. (Archivbild).  © Lutz Hentschel

Kassel - Das war ein schöner Tag für Eislöwen-Geschäftsführer Volker Schnabel. Seine Frankfurter Eintracht zog ins Halbfinale des DFB-Pokals ein und sein Eishockey-Team hat vielleicht den entscheidenden Schritt fürs Heimrecht in den Playoffs gemacht!

Die Dresdner gewannen in Kassel 8:2 (3:1, 3:0, 2:1). Eine Handvoll mitgereister Fans erlebte ein besonders Duell.

Coach Bill Stewart überraschte bereits bei der Ausstellung: Er ließ Teemu Rinkinen wieder mal ran.

Dafür blieb Keeper Kevin Nastiuk als überzähliger Ausländer daheim und Hannibal Weitzmann hütete den Kasten.

123 Sekunden waren gespielt, da griff der bereits hinter sich.

Seine Abwehr hatte Carter Proft völlig allein gelassen.

Acht Tore sorgten für strahlende Gesichter bei den Eislöwen (Archivbild).
Acht Tore sorgten für strahlende Gesichter bei den Eislöwen (Archivbild).  © Lutz Hentschel

Dessen Schuss ging noch daneben, der von Phil Hungerecker nicht. Doch nur 29 Sekunden später traf Ville Hämäläinen zum Ausgleich.

Der Schiri sah den Treffer erst nicht, nutzte jedoch den Videobeweis und gab ihn. Pat Baum (5.) erhöhte auf 2:1.

Es ging kurios weiter. Die Scheibe (15.) landete erst auf dem Kopf von Kassels Keeper Markus Keller, rutschte übern Rücken ins Tor und dabei wurde der Kasten verschoben. Erneut Videobeweis!

Doch Schiri Eric Daniels gab das Tor. Jetzt fielen die Treffer Schlag auf Schlag:

Marius Garten (21.), Sebastian Zauner (25.) und Brendan Cook (34.) erhöhten auf 6:1. Adriano Carciola (46.) konnte verkürzen, doch Rinkinen (56.) und Zauner (59.) trafen - 8:2.


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