"Frustrierende Atmosphäre ist aus den Köpfen": Eislöwen ballern Bad Nauheim weg

Dresden - Nach dem Sieg über Ravensburg legten die Dresdner Eislöwen am Freitagabend nach. Mit 3:1 (1:0, 2:0, 0:1) schickten sie Bad Nauheim zurück nach Hessen.

Steven Rupprich.
Steven Rupprich.  © Lutz Hentschel

Vorm Spiel gab's schon Applaus. Maskottchen Jago war von seiner Schönheits-OP (TAG24 berichtete) zurück und das Ergebnis überzeugte die meisten der 1855 anwesenden Fans. Genauso die Spielweise ihrer Eislöwen.

Im ersten Drittel gaben die Hausherren gegen Bad Nauheim Vollgas. Die Gäste kamen zwar punktuell ins Löwen-Drittel, aber eigentlich fand die Partie im Nauheimer Drittel statt.

Das Team von Bradley Gratton checkte früh vor, erkämpfte sich so schnell die Scheibe und donnerte viel eher die Scheibe auf den Kasten.

"Wir haben gute Schlittschuhläufer, damit können wir dieses aggressive Spiel durchziehen", meinte Eislöwen-Spieler Steven Rupprich.

"Die ganze frustrierende Atmosphäre ist aus den Köpfen."

Und das spürte man gestern. 14 zu 5 Schüsse sprachen eine deutliche Sprache im Abschnitt eins.

Jordan Knackstedt brachte mit seinen beiden Treffern die Eislöwen auf die Siegerstraße.
Jordan Knackstedt brachte mit seinen beiden Treffern die Eislöwen auf die Siegerstraße.  © Norbert Neumann

Allerdings gab's in den ersten 20 Minuten nur ein Tor. Jordan Knackstedt (5.) hatte den Puck nach dem Schuss von Georgijs Pujacs in den Nauheimer Kasten gelenkt.

Im Mittelabschnitt konnten die Eislöwen ihr Spiel aus dem ersten Abschnitt nicht so durchziehen. Nauheim agierte cleverer und kam zu mehr Chancen, aber die Dresdner Abwehr stand und Goalie Marco Eisenhut parierte stark.

Zudem schossen seine Vorderleute die Tore - Knackstedt (24.) nach einem Solo in Überzahl, Sebastian Zauner (37.) humorlos in den rechten Winkel - 3:0.

Im Schlussdrittel wurde es eine Abwehrschlacht für die Löwen, da behielten sie aber die Überhand und die Fans sangen minutenlang "das ganze Stadion hüpft".

Dass Andrej Bires (51.) der Ehrentreffer gelang, geschenkt. Die Anhänger waren einfach happy und rissen die Arme nach dem Sieg hoch und skandierten: "ESC! Sieg!"


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