Billich stürmt in Zukunft für die Eislöwen

Dresden - Das gab's noch nie! Ende Mai steht bei den Dresdner Eislöwen ein echter Top-Kader für die neue DEL2-Saison fest. Stürmer Christian Billich wird die Sturmreihen jetzt noch komplettieren.

Christian Billich (hinten) verstärkt die Eislöwen.
Christian Billich (hinten) verstärkt die Eislöwen.  © Imago

Sport-Geschäftsführer Thomas Barth erklärte: "Auf der Suche nach einem schnellen Außenstürmer mit einer guten Spielübersicht hatten wir Christian Billich schon länger im Fokus. Es agiert äußerst dynamisch und quirlig auf dem Eis, strahlt immer Torgefahr aus. Es freut uns sehr, dass er sich für einen Wechsel nach Dresden entschieden hat.“

Der 31-jährige Billich kommt vom Liga-Konkurrenten Freiburg und ist mit seinen 28 Toren und 29 Vorlagen in 59 Zweitliga-Spielen ein echter Torjäger. "Wer einen Blick auf meine Vita wirft, erkennt schnell, dass ich nicht der Spielertyp bin, der jede Saison eine neue Herausforderung bei einem anderen Verein sucht. Ich habe viele Jahre in meiner Heimat Freiburg gespielt. Nach der letzten Spielzeit habe ich mich jedoch entschieden, noch einmal einen neuen Schritt zu wagen. Ich freue mich auf die kommende Saison und die Dresdner Eislöwen", sagte er.

Mit Billich hat Eislöwen-Coach Jochen Molling somit zwölf Stürmer und kann mit vier Reihen a drei Angreifern agieren. Einziges Problem: Ein echter Center ist nicht dabei. Harrison Reed und Jordan Knackstedt können zwar diese Rollen spielen, aber die Kanadier haben bewiesen, dass sie auf den Außen viel effektiver sind.

Gleiches trifft auf Billich und Alexander Höller zu. Es wird interessant sein, wie Molling dieses "Problem" vor allem für die ersten beiden Top-Reihen löst. Der Center der Vorsaison Nick Huard (Kanada) dürfte keinen Platz mehr im Kader bekommen.

Die Abteilung "Defensive" steht ebenfalls. Auf gleich acht Verteidiger kann der Coach aktuell zurückgreifen. Eventuell könnte es sogar einen Neunten geben: Petr Macholda. Barth: "Wir werden mit ihm jetzt ein Gespräch führen." Es ist aber mehr als fraglich, dass der 36-Jährige zurückkommt. Wurde er doch kürzlich erst ein zweites Mal an der Schulter operiert.

"Wir wollen aber wissen, wie er seine Zukunft sieht", so Barth. "Ohne Zeitdruck." Zu groß sind die Verdienste von Macholda in Dresden...


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