Zu früh abgeschaltet: Eislöwen straucheln gegen Riessersee

Ville Hämälainen (Nummer 19) scheitert am Riesserseer Goalie.
Ville Hämälainen (Nummer 19) scheitert am Riesserseer Goalie.  © Lutz Hentschel

Dresden - Zu wenige Tore, kein Sieg, keine Punkte! So einfach ist aktuell die Welt der Dresdner Eislöwen. Am Sonntagabend gab’s im Kampf um das Play-off-Heimrecht eine schmerzliche 2:3-Pleite (0:1, 1:0, 1:2) gegen den SC Riessersee.

Die Bayern mussten im Dresdner Löwenkäfig für die Pre-Play-off-Plätze Punkte erbeuten und agierten mit dem Messer zwischen den Zähnen.

Die Eislöwen standen defensiv zwar gut. Aber als sie in Unterzahl waren und Keeper Kevin Nastiuk einen Schuss von Roppe Ranta nur zur Seite klären konnte, hielt Florian Vollmer (18.) den Schläger hin - 0:1.

Pat Baum (30.) glich mit seinem ersten Saisontor aus, und Steven Rupprich (43.) fälschte einen Schuss von Mirko Sacher zum 2:1 ab.

Enttäuschte Minen bei den Eislöwen-Spielern.
Enttäuschte Minen bei den Eislöwen-Spielern.  © Lutz Hentschel

Die Dresdner Fans sangen: "Schießt sie ab, schießt sie aus der Halle."

Doch ihr Team agierte nicht kreativ genug in der Offensive, schoss nicht genug aufs SCR-Tor. Stattdessen landete Mattias Becks Schuss (52.) unglücklich abgefälscht im Löwen-Kasten und Alexis Loiseau (53.) traf nach einem Konter zum 2:3.

"Wir haben zum Ende einfach frühzeitig das Gehirn ausgeschaltet. Haben deshalb zurecht verloren", so der stinksauere Kapitän Renè Kramer.

"Den Ausgleich haben wir bekommen, weil der Puck dreimal irgendwo abgeprallt ist. Das kann passieren, aber das dritte Tor von denen ist nicht akzeptabel.

Wenn wir so weiter spielen, wird’s ganz schwer in den Play-offs."


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