Nach Wutausbruch! Löwen ringen Bad Tölz 4:2 nieder

Insgesamt viermal trafen die Löwen ins Tor von Bad Tölz.
Insgesamt viermal trafen die Löwen ins Tor von Bad Tölz.  © Lutz Hentschel

Dresden - Eislöwen-Stürmer Thomas Pielmeier donnerte in der 24. Minute seine Kelle gegen die Bande. Es schepperte gehörig in der Dresdner Halle. Das half! Am Ende bezwang sein Team Schlusslicht Bad Tölz mit 4:2 (1:0, 2:1, 1:1).

"Ich war da mit mir unzufrieden, es lief nicht so rund - ein innerlicher Wutausbruch", verriet "Pille" nach dem Sieg und irgendwie war's bezeichnend. "Wir wussten, dass es keine schöne Partie wird. Aber darum ging's nicht, die drei Punkte waren wichtig." Das Spiel der Eislöwen passte zum tristen, verregneten November-Blues-Wetter. Einzig Keeper Marco Eisenhut glänzte wieder dank seiner Paraden. Die Gäste machten von Beginn an die neutrale Zone dicht, dazu waren sie läuferisch wie erwartet stark.

Die knapp 2000 Zuschauer wachten erstmals auf, als Dresdens Verteidiger Tomas Schmidt (17.) einfach mal draufhielt. Sein Schuss wurde von Alexander Höller zum 1:0 ins Tor gelenkt. Nick Huard (25.) und Marius Garten (31.) bauten die Führung aus. "Schöne Tore waren es ja nicht", kommentierte ein Eislöwen-Fan süffisant während seines Jubels.

Und wirklich besser wurde die Partie auch nicht. Zumal es Chris St. Jacques (32.) sowie Johannes Sedlmayr (50.) wieder spannend machten - 3:2. Aber Matt Siddall (59.) sorgte mit dem 4:2 ins leere Tor für den Endstand und das Ende der kleinen Niederlagenserie von drei Spielen.

Die Dresdner Jubeln über ihren Heim-Sieg.
Die Dresdner Jubeln über ihren Heim-Sieg.  © Lutz Hentschel

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