Können Rupprich & Co. endlich Kabitzky kaltstellen?

Im Sommer stemmten Marius Garten (r.) und Arturs Kruminsch um die Wette volle Bierkrüge. Jetzt geht’s darum, in den Pre-Playoffs auf die Zähne zu beißen und zu siegen.
Im Sommer stemmten Marius Garten (r.) und Arturs Kruminsch um die Wette volle Bierkrüge. Jetzt geht’s darum, in den Pre-Playoffs auf die Zähne zu beißen und zu siegen.

Von Enrico Lucke

Dresden - Wird Christoph Kabitzky heute zum Albtraum für die Eislöwen und schickt sie vorzeitig in den Urlaub? Oder ziehen die Dresdner ihren Kopf mit dem zweiten und entscheidenden Sieg aus der Schlinge?

Der Eispiraten-Stürmer ist der Mann des Pre-Play-off-Duells. Beim 1:1-Ausgleich am Freitag hatte der 21-Jährige seine Finger im Spiel und gestern legte er bei der 1:4-Pleite alle vier Piraten-Tore auf.

„Mann des Spiels würde ich nicht sagen“, meinte ETC-Coach Chris Lee. „Aber Christoph hat viel mitgebracht, ein gutes Spiel abgeliefert. Hoffentlich geht’s so weiter.“

Das wollen die Dresdner im heimischen Löwenkäfig mit allen Mitteln verhindern.

Am Bullypunkt hat Eislöwe Harrison Reed (l.) gut ausgesehen, aber Eispirat Eric Lampe hat mehr Tore erzielt - und das zählt.
Am Bullypunkt hat Eislöwe Harrison Reed (l.) gut ausgesehen, aber Eispirat Eric Lampe hat mehr Tore erzielt - und das zählt.

„Es ist Play-off-Zeit, wir müssen die Niederlage wegstecken und die Eispiraten weghauen“, so Eislöwen-Kapitän Steven Rupprich.

Das erwarten vor allem die Fans. Die scheinen aber nach dem Auftritt im Sahnpark etwas verschnupft zu sein. Während die Gäste-Tickets weggingen, lief der Vorverkauf für das heutige Duell (Bullyzeit 19.30 Uhr) schwer an.

Doch gerade jetzt sind die Eislöwen auf die Unterstützung ihrer Anhänger angewiesen.

Im Gegenzug dürfen die Fans erwarten, dass sich das Team von Bill Stewart den Allerwertesten aufreißt. Gerade in Alles-oder-nichts-Spielen muss von den Importspielern deutlich mehr kommen.

Der Job von Harrison Reed, Mark Cullen [&] Co. ist es, solche Partien zu entscheiden. Da hinzugehen, wo es wehtut. Doch sie bringen diese Leistung nicht aufs Eis.

„Wir brauchen eine bessere Ausländer-Performance“, mahnte Stewart bereits vor drei Wochen an. Ein Grund, weshalb die Vertragsgespräche für die kommende Saison ruhen. Der Coach will, dass sich die Spieler anbieten und nicht satt zurücklehnen.

„Wir müssen den Puck ins Tor reinprügeln“, fordert Rupprich vorm Entscheidungsspiel. „Die Chancen sind da, wir müssen unser Lorbeeren nur holen.“

Wir verschenken heute ab 11 Uhr unter TELEFON 10805001861 wieder 3x2 Karten für das Entscheidungsspiel.

So geht’s! Dresdens Sebastian Zauner (l.) setzt sich hier schön gegen Christoph Kabitzky durch.
So geht’s! Dresdens Sebastian Zauner (l.) setzt sich hier schön gegen Christoph Kabitzky durch.

Fotos: Enrico Lucke, Dehli-News, Mario Jahn


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