Eislöwen verpflichten Nick Huard! Doch Coach Steer hat noch nicht genug

Mit 26 Jahren wagt Nick Huard den Schritt über den großen Teich. Schlägt der Kanadier in Dresden ein?
Mit 26 Jahren wagt Nick Huard den Schritt über den großen Teich. Schlägt der Kanadier in Dresden ein?

Dresden - Am 7. August starten die Dresdner Eislöwen in die neue DEL2-Saison. Mit Nick Huard wurde am Dienstag der zehnte Stürmer verpflichtet. War‘s das?

„Nein“, versicherte Coach Franz Steer. „Ich will noch einen erfahrenen Mittelstürmer und ein, zwei junge Spieler, um mit vier Reihen agieren zu können.“

Auf einen möglichen Förderlizenz-Partner aus der DEL will sich der Landshuter nicht verlassen. „Aber mit dem Kader bin ich zufrieden. Ich will Spieler, die etwas erreichen wollen“, so der 58-Jährige. „Ich erwartete, dass alle fit beim Trainingsauftakt sind.“ Sonst wird er ungemütlich.

Aber was spricht für Neuzugang Huard vom amerikanischen ECHL-Club Cincinnati Cyclones? „Er wurde mir von einem Trainer und einem Spieler empfohlen, dazu habe ich ein paar Videos gesehen“, so Steer. Darauf muss er sich verlassen.

Coach Franz Steer will noch einige Spieler verpflichten.
Coach Franz Steer will noch einige Spieler verpflichten.

Eins fiel dem Trainer-Fuchs beim 26-Jährigen aber auf: „Die negative Plus-Minus-Statistik.

Nick hat mir erklärt, dass sie in seinem Team sehr offensiv ausgerichtet waren.“ Bei den Eislöwen geht dies nicht.

Da muss der Kanadier Tore schießen und defensiv ackern, um Gegentreffer zu verhindern und so eine positive Statistik zu haben.

In seinen bisher zwei Profijahren hat Huard aber keine schlechte Bilanz: Bei 157 ECHL-Partien schoss er 42 Tore und bereitete 65 vor. Sein Schritt übern Teich könnte die Karriere noch mal beflügeln.

„Ich bin unglaublich aufgeregt und weiß, dass auf mich eine große Herausforderung wartet“, so der Mittelstürmer.


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