Eislöwen-Stürmer Walther nach Klartext-Ansprache: "Das war richtig"

Die asiatische Deko passt zu Timo Walther. Der Sohn von Diplomaten wurde in Bangkok geboren und spielte sogar für einen chinesischen Verein. Über Dresden will er in die DEL „aufsteigen“.
Die asiatische Deko passt zu Timo Walther. Der Sohn von Diplomaten wurde in Bangkok geboren und spielte sogar für einen chinesischen Verein. Über Dresden will er in die DEL „aufsteigen“.  © Lutz Hentschel

Dresden - „Ich finde es besser, wenn der Trainer offen und ehrlich mit einem redet“, kommentierte Eislöwen-Stürmer Timo Walther die Klartext-Ansprache von Coach Franz Steer.

Der hatte nach der 3:4-Niederlage gegen Heilbronn am Sonnabend in der Kabine kein Blatt vor den Mund genommen und Kritik geübt. „Das war richtig. In den USA hatte ich einen Trainer, der nie seinen Mund aufgemacht hat."

"So können wir aber aus unseren Fehlern lernen“, ist der 19-Jährige überzeugt, der vergangene Saison bei den Minnesota Magicians in der NAHL-Nachwuchsliga sein Glück versuchte.

Der Wechsel an die Elbe und die Spielpraxis in der DEL2 scheinen den Linksschützen bereits jetzt weitergebracht zu haben. Timo ist wie die jungen Mike Glemser sowie Cedric Schiemenz auffällig.

„Es fehlen leider noch die Scorer-Punkte. Ich fühle mich aber ins Spiel rein und spüre, dass es von Partie zu Partie einen Tick besser wird“, so Walther. Coach Steer fordert von ihm: „Schießen muss Timo noch besser. Ansonsten arbeitet er sehr fleißig.“

Vielleicht wird Timo heute dafür im Heimspiel gegen Bad Nauheim mit dem ersten Tor belohnt. Seinem Coach ist nicht Bange vor der Partie, auch wenn er seine Mannschaft nach dem letzten Heimspiel kritisierte und die Fans deutlich unzufrieden waren.

„Klar haben wir noch Luft nach oben“, so Steer. Er habe sich aber Partien der anderen DEL2-Clubs angeschaut und dabei hätten sich bei ihm ebenfalls „die Haare aufgestellt“. Um Nauheim zu schlagen, müssen die Löwen die Lücken nutzen und weniger Fehler machen.


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