Schöner Plan: Bei Kita-Streik gibt’s Geld zurück

Ob und in welcher Höhe Eltern bei Kita-Streiks Geld zurückbekommen werden, entscheidet der Stadtrat
Ob und in welcher Höhe Eltern bei Kita-Streiks Geld zurückbekommen werden, entscheidet der Stadtrat

Von Dirk Hein

Dresden - Eltern in Dresden müssen in Zukunft etwas weniger Geld für die Betreuung ihrer Sprösslinge einplanen. Nachdem - durch Linke, Grüne und SPD beschlossen - Ferienlager für Schulkinder günstiger werden, legt die Ratsmehrheit jetzt nach.

Konkret geregelt werden soll, ab wann Eltern Beiträge zurückerstattet bekommen, falls die Stadt die Betreuung der Kinder wegen Streiks nicht sicherstellen kann.

Die Verwaltung selbst schlägt vor, dass Eltern ab dem fünften Streiktag pro Monat eine anteilige Entschädigung bekommen. Aktuell wären das im Hort für die fünf Tage 20,40 Euro, im Kindergarten 34,45 Euro und in der Krippe 49,70 Euro. Der Stadt entstünden geschätzte Kosten von 400.000 Euro pro Jahr.

Der Linken geht das nicht weit genug. Tilo Kießling (45): "Wir wollen erreichen, dass Eltern für jeden Tag, an dem ihr Kind aus welchen Gründen auch immer nicht betreut werden kann, eine Beitragserstattung erhalten."

Zudem sind sich Linke, Grüne und SPD mittlerweile einig, dass das dritte "Zählkind" entgegen der Forderung der Stadt weiter beitragsfrei bleiben soll.

Fotos: Christian Suhrbier, Uwe Meinhold


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