Erzieher und Müllmänner wollen mehr Geld

Auch über die Gehälter von Mitarbeitern der Müllabfuhr wird verhandelt. Unklar ist noch, ob es wieder Warnstreiks geben wird.
Auch über die Gehälter von Mitarbeitern der Müllabfuhr wird verhandelt. Unklar ist noch, ob es wieder Warnstreiks geben wird.  © Ove Landgraf

Dresden - Die künftige Bezahlung der 2,3 Millionen Beschäftigten im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen steht seit Montag im Zentrum von Tarifverhandlungen in Potsdam.

Die Gewerkschaften verlangen sechs Prozent mehr Geld, mindestens aber 200 Euro pro Monat mehr. Mischa Woitschek (51), Geschäftsführer des Sächsischen Städte- und Gemeindetages, bezeichnete die Forderungen als "überzogen" und "lebensfremd".

Den sächsischen Kommunen würden bei einem solchen Tarifabschluss Mehrkosten von jährlich rund 200 Millionen Euro in ihren Haushalten entstehen.

Dazu kämen Mehrausgaben für Tarifsteigerungen in den kommunalen Unternehmen, die über Gebührensteigerungen refinanziert werden müssten und die Bürger direkt belasten.

Die Verhandlungen betreffen etwa Erzieher, Mitarbeiter von Müllabfuhr, Straßenreinigung und Krankenhäusern.


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