Kulturhauptstadt: 600 Künstler machen sich in Dresden für Europa stark

Dresden - Dresden will Europas Kulturhauptstadt werden und so Impulse für das kulturvolle Zusammenleben setzen. Einen Vorgeschmack können wir im Mai erleben: Mehr als 600 Künstler bereichern Dresden, regen auch zum Nachdenken über die internationale Gemeinschaft an.

Bündeln im Mai ihre kulturellen Kräfte: Barbara Lubich (42) vom Zentralwerk (v.l.), Miriam Tscholl (45) vom Staatsschauspiel Dresden, Kulturbürgermeisterin Annekatrin Klepsch (41, Linke) und Carena Schlewitt (57) vom Europäischen Zentrum der Künste Heller
Bündeln im Mai ihre kulturellen Kräfte: Barbara Lubich (42) vom Zentralwerk (v.l.), Miriam Tscholl (45) vom Staatsschauspiel Dresden, Kulturbürgermeisterin Annekatrin Klepsch (41, Linke) und Carena Schlewitt (57) vom Europäischen Zentrum der Künste Heller  © Amac Garbe

"Geografisch und mental zwischen Ost- und Westeuropa verortet, steht Dresden seismografisch für aktuelle Herausforderungen, vor denen ganz Europa steht. Eine neue Kultur des Miteinanders bietet die Chance, eine neue alte Heimat in Dresden und in Europa zu schaffen", sagt Kulturbürgermeisterin Annekatrin Klepsch (41, Linke).

Im Bewerbungsjahr und Monat der Europawahl (26. Mai) bündeln darum Kulturzentren ihre Kräfte, wollen ein Ausrufezeichen setzen.

Im Europäischen Zentrum der Künste in Hellerau etwa zeigt die regionale Szene einen Kunst-Parcours (10. und 11. Mai).

Dabei wird auch ein gigantisches Kissen aufgeblasen. Es steht für das Herz Europas, bleibt nur bestehen, wenn Besucher es ständig beatmen.

Im Staatsschauspiel werden eine Woche lang elf europäische Theaterstücke gezeigt (18. bis 25. Mai).

Das Kulturhauptstadtbüro lädt am 24. Mai zur Podiumsdiskussion "Was macht Europa eigentlich aus" in den Fährgarten ein.

Mit dabei ist der gebürtige Dresdner und Bundesinnenminister a.D. Gerhart Baum (86, FDP) sowie junge Klimaaktivisten ("Fridays for Future").

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