Exklusiv: Sarrasani zeigt uns seine weißen Tiger

Bildschön und schneeweiß mit brauner Zeichnung: Tigerdame Kijana (3) im Freigehege.
Bildschön und schneeweiß mit brauner Zeichnung: Tigerdame Kijana (3) im Freigehege.  © Norbert Neumann

Dresden - Der kleine schwarze Panther ist der neue Liebling bei Sarrasani. Doch was ist aus seinen Vorgängern, den weißen Tigern Kaya (6), Ambra (3) und Kijana (3) geworden? Das Varieté-Publikum bekommt sie nicht zu sehen - aber TAG24!

Wir schauten exklusiv mit André Sarrasani hinter die Kulissen des Trocadero, besuchten die drei Tiger in ihrem komplett von der Öffentlichkeit abgeschirmten Areal im Elbe Park.

Das "Versteckspiel" hat seinen Grund: "Wir schützen die Tiere vor neugierigen Besuchern. Die Tiger sollen sich ungestört und wohlfühlen."

Das tun sie offensichtlich. Alle drei Tiger sehen bildschön aus, sind mittlerweile gleichgroß, um die 260 Kilo schwer. "Sie stehen gut im Futter", lacht André. "Fünfmal pro Woche bekommen sie je acht Kilo Rindfleisch, einen Tag Hühnchen und am Diättag Milch und Eier."

André Sarrasni (45) krault seine Tiger-Lady Kijana (3) durch das Gitter.
André Sarrasni (45) krault seine Tiger-Lady Kijana (3) durch das Gitter.  © Norbert Neumann

Vor vier Wochen sind die Tiger von Ottendorf-Okrilla in den Elbe Park gezogen. Ambra und Kijana teilen sich ein 30-Quadratmeter-Gehege, Kaya bewohnt ein ebenso großes, separates Gehege. Hinzu kommt ein 175 qm großes Außengehege - auch überdacht und nicht einsehbar.

"Ich trainiere zwei Mal in der Woche mit den Tieren. Auch im Zelt", sagt Sarrasani. "Ich muss sie nach der langen Arbeitspause erst wieder an Publikum gewöhnen. Kaya ist schon am weitesten. Vielleicht kann ich sie zum Ende der Saison ins Programm einbauen."

Nach der gestrigen Kontrolle lobt das Veterinäramt: "Die Tiere befinden sich in einem guten Ernährungs-, Pflege- und Allgemeinzustand. Die Anforderungen an die Haltung von Zirkustieren werden in vollem Umfang erfüllt."

Kaya (6, l.) ist derzeit am besten trainiert und könnte zum Ende der Saison vielleicht schon wieder auf der Bühne zu sehen sein.
Kaya (6, l.) ist derzeit am besten trainiert und könnte zum Ende der Saison vielleicht schon wieder auf der Bühne zu sehen sein.  © Norbert Neumann

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