Experten sollen Sanierungsbedarf des Fernsehturms prüfen

Der Dresdner Stadtrat tagte gestern im Rathaus ...
Der Dresdner Stadtrat tagte gestern im Rathaus ...  © Steffen Füssel

Dresden - Ein kleiner Schritt für die Zukunft des Fernsehturms: Der Stadtrat hat gestern Abend die Gründung einer Lenkungsgruppe beschlossen.

Sie soll prüfen, wie die Wiedereröffnung tatsächlich möglich wird und welcher Sanierungsbedarf besteht.

Kernfrage: Wie beteiligt sich die Eigentümerin Deutsche Funkturm an den Plänen? Ein Antrag der AfD für einen Bürgerentscheid zur Wiedereröffnung wurde abgelehnt.

Bereits ein Jahr vor dem nächsten Doppelhaushalt für die Stadt Dresden diskutierten die Räte über ihre geplanten Schwerpunkte. Die CDU-Fraktion setzt auf Bildung, Verkehr und Sportanlagen.

Thomas Blümel (SPD) benannte die Daseinsfürsorge wie Wohnen, Gesundheit und Energie als Kernthemen seiner Fraktion. Die FDP/FB forderte unter anderem mehr Geld für Gewerbe.

"Das ist sinnvoller als das Geld in der WOBA zu versenken", so Holger Zastrow (FDP/FB), der auch die hohen Ausgabenreste beklagte. Tilo Kießling (Linke) wollte noch keine Prioritäten nennen.

Fest steht bereits: Der Bau des Technischen Rathauses am Ferddinandplatz und die Sanierung des bestehenden Rathauses wird eine finanzielle Herkulesaufgabe. Finanzbürgermeister Peter Lames (SPD) bezifferte die Kosten auf rund 260 Millionen Euro!

Ein unausgegorener Antrag der AfD zum Wiederaufbau des Prinzenpalais im Blüherpark wurde abgelehnt und vom Linken-Stadtrat Tilo Wirtz zerpflückt: "Sie erwähnen nicht, dass es hier um den Verkauf eines Teils des Blüherparks geht."

Für 1300 Quadratmeter Palaisfläche hätte die AfD rund 17.000 Quadratmeter Parkfläche verkaufen wollen.

... Ein Thema war die Zukunft des Dresdner Fernsehturms.
... Ein Thema war die Zukunft des Dresdner Fernsehturms.  © Andreas Weihs

Titelfoto: Steffen Füssel, Andreas Weihs


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