"Falsche Fünfziger" auf Weihnachtsmarkt im Umlauf

Ein gefälschtes Sichtfenster, Sicherheitsmerkmal der neuen 50-Euro-Serie, ist auf einem gefälschten 50-Euro-Schein zu sehen.
Ein gefälschtes Sichtfenster, Sicherheitsmerkmal der neuen 50-Euro-Serie, ist auf einem gefälschten 50-Euro-Schein zu sehen.  © Arne Dedert/dpa

Dresden - Falschgeld-Alarm in Dresden! In den vergangenen Tagen hatte es die Polizei mit vielen "falschen Fünfzigern" zu tun.

Am Freitag wollte eine Tschechin in einem Geschäft auf der Prager Straße ihren Einkauf zahlen, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Die Mitarbeiterin bemerkte aber, dass die 47-Jährige ihr Falschgeld unterjubeln wollte und alarmierte die Polizei. Die Beamten konnten schließlich insgesamt sechs falsche 50-Euro-Scheine feststellen.

Auch Standbetreiber auf den Weihnachtsmärkten wurden bereits Opfer. Als ein Händler am Montag Einnahmen auf der Bank einzahlen wollte, wurde auch da ein "falscher Fünfziger" festgestellt. Am selben Tag bemerkte ein weiterer Händler ebenfalls zwei Falschgeld-Scheine beim Einzahlen.

Und auch am heutigen Dienstag sah es nicht anders aus. Die Beamten wurden erneut alarmiert, als ein Standbetreiber Geld einzahlen wollte. Auch ihm wurden zwei falsche Scheine untergejubelt.

Die Polizei sicherte die Blüten und ermittelt in dieser Sache. Die Beamten geben folgende Tipps zum Ermitteln von Falschgeld: "Sicherheitsmerkmale sind…

  • zu fühlen – hier empfiehlt sich eine Fingernagelprobe an den Reliefelementen eines Geldscheines.
  • gegen das Licht zu sehen – Wasserzeichen und Sicherheitsstreifen müssen enthalten sein.
  • beim Kippen zu sehen – Hologrammelemente sowie eine Wertzahl auf dem Schein wechseln beim Kippen das Motiv oder die Farbe."

Weitere Hinweise zu den Sicherheitsmerkmalen gibt es auf www.polizei-beratung.de oder auf www.bundesbank.de.


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