Knatsch um Fernbus-Bahnhof: Jetzt sollen internationale Investoren ran

Dresden - Nach langem Hin und Her kommt die Stadt beim geplanten Fernbus-Terminal am Wiener Platz langsam in Fahrt.

Noch halten Fernbusse an der Bayrischen Straße am Hauptbahnhof. Doch die Situation ist unübersichtlich und birgt Gefahren.
Noch halten Fernbusse an der Bayrischen Straße am Hauptbahnhof. Doch die Situation ist unübersichtlich und birgt Gefahren.  © DPA

Zur Messe Expo-Real in München soll der dringend notwendige Bau weltweit angepriesen werden.

Rückblick: Täglich kreuzen etwa 400-mal Fernbusse durch Dresden. Fast alle steuern dabei die als Provisorium geplanten Haltebuchten an der Bayrischen Straße an.

Vergangenes Jahr hatte der Stadtrat dann die Weichen für einen mindestens 12 Millionen Euro teuren Neubau am hinteren Ende des Wiener Platzes gestellt.

Jetzt ist klar, wie es weitergeht. Zur Immobilienmesse Expo-Real im Oktober will Dresden einen Investor und Betreiber für den Fernbus-Bahnhof finden. Teil des Projektes ist ein Fahrradparkhaus. Die Stadt will damit weder für Bau noch für Betrieb des Terminals selber aufkommen.

Auch beim Radparkhaus hofft die Stadt auf Hilfe. "Das Fahrrad-Parkhaus ist als Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit dem Freistaat Sachsen geplant, welcher eine Förderung in Aussicht stellt", so Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain (41, Grüne).

Auf der Fläche hinter den Straßenbahn-Gleisen soll das Fernbus-Terminal gebaut werden.
Auf der Fläche hinter den Straßenbahn-Gleisen soll das Fernbus-Terminal gebaut werden.  © Steffen Füssel

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