O Pannenbaum!? Neue Striezel-Fichte gesucht

Die Lieblingsfichte der Dresdner knickte beim Verladen in Kreischa 2014 um.
Die Lieblingsfichte der Dresdner knickte beim Verladen in Kreischa 2014 um.

Dresden - Wird es wieder eine Pannenfichte oder diesmal gleich ein Erfolgsbaum? Nach dem dramatischen "Umknicker" der ausgewählten Striezelmarkt-Fichte 2014 soll dieses Jahr alles glatt gehen.

Die Stadt sucht für den 581. Striezelmarkt einen schmucken und vor allem stabilen Baum. Bewerber können sich bis zum 31. Juli per Mail oder an bei der Landeshauptstadt Dresden, Amt für Wirtschaftsförderung, Abteilung Kommunale Märkte, Stichwort Baum, Postfach 12 00 20, 01001 Dresden melden.

Vergangenes Jahr gingen über 40 Bewerbungen ein, mehr als 5.000 Leute stimmten ab. Melden kann sich jedoch nicht einfach jeder, denn der Baum muss bestimmten Anforderungen genügen. So muss der Baum mindestens 23 Meter hoch, gesund und besonders stabil sein.

Die Stadt hofft, dass dieses Mal alles reibungslos verläuft. Denn der Lieblingsbaum der Dresdner, der vergangenes Jahr von mehr als 4000 Leuten auf Platz 1 gevotet wurde, knickte beim Verladen in Kreischa ab.

Die prächtige Fichte hatte einen Frostschaden und hielt dem anvisierten Transport nach Dresden nicht stand. So musste ein Ersatzbaum aus Klipphausen herhalten, der vorher bei der Auswahl für die Abstimmung nicht dabei war.

Doch auch bei diesem Transport ging nicht alles glatt. Denn als die 60 Jahre alte Fichte gefällt werden sollte, stellten die Arbeiter fest, dass zusätzliche Materialien nötig waren, um die Standfestigkeit des Schwerlasttransportes an der Hanglage zu erhöhen.

Als diese Hürde einen Tag später endlich genommen war, gab es am Altmarkt die nächste Panne. Denn die Zufahrten waren zu eng für den breiten Baum.

Nach einiger Zeit war jedoch auch dieses Problem gelöst und am Abend des 2. November nahm die Baum-Odyssee ein Ende und die Ersatzfichte stand.

Der Ersatzbaum aus Klipphausen hatte ebenfalls einige Hürden zu nehmen.
Der Ersatzbaum aus Klipphausen hatte ebenfalls einige Hürden zu nehmen.
Beim anvisierten Transport brach die Fichte aus Kreischa vergangenes Jahr ab.
Beim anvisierten Transport brach die Fichte aus Kreischa vergangenes Jahr ab.

Fotos: Ove Landgraf, Steffen Füssel


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