FKK mit Canalettoblick? Geteiltes Echo auf den linken Politikerplan

Dresden - Sonnen sich bald Nackte am Elbufer? Die Linke fordert in ihrem Kommunalwahlprogramm, dass "Dresden an den Elbufern und an weiteren ausgewählten Plätzen ausgewiesene Liegeflächen für die FKK-Nutzung einrichtet" (TAG24 berichtete). Die Reaktionen darauf sind vorsichtig bis unterkühlt.

Torsten Schulze (49, Grüne).
Torsten Schulze (49, Grüne).  © Petra Hornig

"Ich selbst bin liberal genug, das aushalten zu können", schmunzelt der Chef des Dresdner Tourismusverbandes, Johannes Lohmeyer (54).

Positiv aus Lohmeyers Sicht: "Es gäbe eine Menge gute Schlagzeilen für Dresden. Es würde aber weder zusätzlich Touristen anlocken, noch Gäste abschrecken."

CDU-Chef Jan Donhauser (50) fragt mit Blick auf das von der Linke gekaperte Thema ÖPNV-Billig-Ticket: "Wenn FKK den Linken so wichtig ist, warum bringen sie einen Antrag dann nicht sofort in den Rat ein?"

Torsten Schulze (49, Grüne) gibt zu bedenken: "Es würde die Nutzung der Elbwiesen für die einschränken, die sich nicht ausziehen wollen. Wir haben in Freibädern genug große Bereiche für FKK."

CDU-Chef Jan Donhauser (50).
CDU-Chef Jan Donhauser (50).  © Petra Hornig
Tourismus-Chef Johannes Lohmeyer (54).
Tourismus-Chef Johannes Lohmeyer (54).  © Thomas Türpe

Titelfoto: Petra Hornig, Thomas Türpe, 123rf.com/Alexey Zabus

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